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LBO - Landesverband Bayerischer 
Omnibusunternehmen e.V.
Kirstin Neumayr
Touristik & Öffentlichkeitsarbeit
Georg-Brauchle-Ring 91
80992 München
neumayr@lbo-online.de
Tel.: 089 - 12 11 50 46
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Pressemitteilungen

Datum: 21.11.2019

Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger zur LBO-Präsidentin wiedergewählt

Jahrestagung der bayerischen Busunternehmen in Ingolstadt
Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger zur LBO-Präsidentin wiedergewählt

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Einstimmig wurde Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger als Präsidentin des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) wiedergewählt. Die Mitgliederversammlung bestätigte im Rahmen der LBO-Jahrestagung am 20. November in Ingolstadt die Busunternehmerin aus Neu-Ulm für weitere drei Jahre in ihrem Amt. Dr. Schnarrenberger gehört seit 2007 dem LBO-Vorstand an und ist seit 2017 Präsidentin des LBO.

Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger vertritt an der Verbandsspitze die Interessen der privaten Busunternehmen auf nationaler und internationaler Ebene. Die 46-jährige Busunternehmerin aus Neu-Ulm übernahm 2010 den elterlichen Betrieb und ist seit 2001 in verschiedenen Ämtern politisch tätig.

Von 1993 bis 2000 studierte sie an der Technischen Universität München Bauingenieurwesen mit Vertiefung im Bereich Stadt- und Verkehrsplanung. Seit 2007 gehört sie dem LBO-Vorstand an. Zugleich ist Frau Schnarrenberger seit 1.1.2012 auch im Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) in Berlin. Am 29.10.2015 wurde sie zur bdo-Vizepräsidentin gewählt.

In ihrer Amtszeit erwarten sie in den nächsten drei Jahren große Herausforderungen. Die rund 1.100 überwiegend familiengeführten, mittelständischen Busbetriebe in Bayern brauchen im Zuge der Verkehrswende, Digitalisierung und Globalisierung eine starke Stimme. Es gilt die Wettbewerbsfähigkeit der privaten Betriebe im Nah- und Reiseverkehr, die bewährten Finanzierungsinstrumente im ÖPNV und die Investitionsfähigkeit sicherzustellen, um die Herausforderungen insbesondere in Bezug auf die Klimaschutzziele zu meistern. „Die privaten Busunternehmen sind die Garanten für einen flexiblen und bezahlbaren umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr. Damit dies so bleibt, muss die Unternehmervielfalt erhalten und eine mittelstandsfreundliche Wirtschafts-, Verkehrs- und Finanzpolitik fortgeführt werden“, so die LBO-Präsidentin.    

Datum: 21.11.2019

LBO-Jahrestagung in Ingolstadt mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: ?Motor Mittelstand - Private Busunternehmen garantieren wirtschaftliche und umweltfreundliche Mobilität in Bayern?

Über 250 Busunternehmer und Fachbesucher trafen sich am Mittwoch zur Jahrestagung
des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) in Ingolstadt. Im Mittelpunkt der Branchentagung mit begleitender Bus- und Fachmesse mit über 60 Ausstellern standen die verkehrs- und klimapolitischen Herausforderungen für das mittelständisch geprägte Omnibusgewerbe in Bayern. Hubert Aiwanger, stellv. bayerischer Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, ermutigte in seiner Rede die Omnibusunternehmer aus dem Windschatten anderer zu treten
.

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Die bayerische Verkehrswirtschaft zeichnet sich im bundesweiten Vergleich durch einen besonders hohen Anteil privater Busunternehmen aus. Von den insgesamt 1.116 im Freistaat tätigen Verkehrsunternehmen sind über 90%, also 1.038 Betriebe, im privaten Eigentum. Der Mittelstand als Motor der Verkehrswirtschaft garantiert in Bayern eine zuverlässige und wirtschaftliche Mobilität. Sowohl im Nah- als auch im Reise- und Fernverkehr bieten private Busunternehmen die umweltfreundlichste Form motorisierter Mobilität an.

„Die überwiegend familiengeführten Betriebe arbeiten an der gezielten Nutzung digitaler Anwendungen, technischer Innovationen und alternativer Antriebsformen. Parallel ist für sie der Fachkräftemangel die wohl drängendste aktuelle Herausforderung. Für das eine wie das andere
braucht es praktikable rechtliche Rahmenbedingungen, mittelstandsfreundliche Förderprogramme und deutlich weniger Bürokratie“, so LBO-Präsidentin Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger.

Aiwanger betonte in seiner Rede die Bedeutung der Omnibusunternehmen: „Busse sind für viele
selbstverständlich: auf dem Schul- und Arbeitsweg oder für Fernreisen. Wenige wissen aber,
dass sie eine ökologische Mobilität garantieren. Fernbusse sind mindestens genauso klimafreundlich wie die Bahn und sollten daher auch genauso – mit sieben Prozent – besteuert werden. Das gilt besonders, wenn die Busse in den nächsten Jahren vermehrt auf Wasserstoff oder Hybrid umgestellt werden, was ich in Bayern massiv voranbringen will!“

Alternative Antriebe sind bei der Fahrzeugbeschaffung, aber auch bei Unterhalt und Betrieb derzeit noch mit einem großen finanziellen Zusatzaufwand verbunden. Bürokratische Hürden
schneiden kleine und mittelständische Unternehmen von der Förderung für den Kauf etwa von
Elektrobussen ab. Damit werden Chancen verschenkt. Die Busunternehmen verdienen eine faire
und leicht zugängliche Förderlandschaft, die technologieoffen gestaltet werden muss.

Datum: 19.11.2019

Nachschlagewerk für die bayerische Omnibusbranche: LBO-Jahrbuch 2019/2020 erschienen!

Das Jahrbuch des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) ist druckfrisch in 29. Auflage erschienen. Die Ausgabe 2019/2020 enthält auf 224 Seiten wichtige
Brancheninformationen und Kennzahlen sowie Daten und Fakten für die bayerischen
Busunternehmen und ihre Partner. Es spiegelt auch die Aktivitäten und Initiativen des Verbandes
wieder.

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Das neu aufgelegte Nachschlagewerk befasst sich u.a. mit folgenden Themen:

  • Busverkehr in Zahlen
  • Wirtschaftsfaktor Bustouristik
  • Fernlinienbusverkehr
  • Öffentlicher Personennahverkehr
    Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern
    Forderungen beim Bayerischen ÖPNV-Gipfel
    Flexible Bedienformen & neue Mobilitätskonzepte
    Finanzierungsinstrumente ÖPNV & Schulbusverkehr
    PBefG & EU-Nahverkehrsverordnung Nr. 1370/2007
  • Ausbildungs- und Schülerverkehr
  • Sicherheit: Säulen der Sicherheit im Busverkehr
  • Umweltschutz: Fakten und Zahlen zur Klimabilanz
  • EG-Sozialvorschriften: Lenk- und Ruhezeiten
  • Ausbildungsoffensive „Beweg was – werd Busfahrer“
  • Weiterbildung: Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz
  • Koalitionsvertrag Bayern mit Aussagen zum Verkehr

LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl: „Mit dem Jahrbuch stellt der LBO seinen Mitgliedern
eine wertvolle Arbeitshilfe zur Verfügung, die auf keinem Schreibtisch fehlen sollte“.
Hinweis:
Das LBO-Jahrbuch 2019/2020 kann gegen eine Schutzgebühr von 20,- Euro (zzgl. MwSt. + Porto) beim LBO bezogen werden. LBO-Mitglieder erhalten jeweils ein Exemplar kostenlos sowie weitere Exemplare zum Sonderpreis von 10,- Euro (zzgl. MwSt. + Porto).

Datum: 18.11.2019

Jahrestagung der bayerischen Busunternehmen am Mittwoch, 20. November 2019 im Audi Sportpark Ingolstadt mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

„Mit dem Bus umweltfreundlich und wirtschaftlich in die Zukunft“

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Die bayerischen Busunternehmen treffen sich am Mittwoch, 20. November, unter dem Dach ihres Branchenverbandes zur Jahrestagung des LBO in Ingolstadt. Im Mittelpunkt der Tagung mit begleitender Bus- und Fachausstellung stehen die verkehrs- und klimapolitischen Herausforderungen für das umweltfreundliche Verkehrssystem Omnibus und das mittelständisch geprägte Omnibusgewerbe in Bayern. Als Festredner wird der stellv. bayerische Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, erwartet.

Busse stellen in Bayern durch ihre Flexibilität und Wirtschaftlichkeit das Rückgrat im öffentlichen Nahverkehr dar und bieten einen umweltfreundlichen Weg in die Mobilität der Zukunft. Doch die rund 1000 privaten Busunternehmen in Bayern stehen vor enormen Herausforderungen: Alternative Antriebe, neue Mobilitätskonzepte, selbständig fahrende Busse und einheitliche digitalisierte Fahrpreissysteme sind hier die Stichworte. Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen einem zu-nehmenden Fahrermangel, drohenden Dieselfahrverboten und Diskussionen über die Einführung einer Mautpflicht für Busse konfrontiert.

Wie kann der öffentliche Personenverkehr in Bayern umweltfreundlich und dennoch wirtschaftlich und bezahlbar bleiben? Wie kann die Mobilität im ländlichen Raum sichergestellt werden? Wie können mittelständische, familiengeführte Betriebe als Mobilitätsdienstleister auch in Zukunft im Nah- und Fernverkehr bestehen? Diese und weitere Fragen werden auf der 73. Jahrestagung des LBO mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Linien-, Schulbus-, Reise- und Fernverkehr diskutiert.

Minister Aiwanger: „Gerade den familiengeführten, mittelständischen Busunternehmen in Bayern kommt im Rahmen der Verkehrswende eine tragende Rolle zu. Hier geht es vor allem um die technologieoffene Suche nach alternativen Antrieben, wobei das Augenmerk noch mehr auf Wasserstoff gelegt werden sollte. Aber auch die Digitalisierung und autonom fahrende Bussysteme brauchen für deren wirtschaftliche Umsetzung ein starkes privates Unternehmertum. Deshalb freue ich mich auf einen regen Austausch in Ingolstadt.“

Der Branchentreff und die parallel stattfindende Fachmesse mit über 50 Ausstellern wird von LBO-Präsidentin Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger am Mittwoch um 10.00 Uhr im Audi Sportpark Ingolstadt eröffnet. Interessierte Fachbesucher und Pressevertreter sind herzlich willkommen. Das Programm ist beigefügt.

Anmeldung erbeten per Mail an: mail@lbo-online.de

Datum: 11.10.2019

ÖPNV / Nahverkehr Schwarzer Tag für die deutsche Omnibusbranche

  • Bundesverwaltungsgericht billigt Wahlrecht für Aufgabenträger
  • Verkehrsunternehmen haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Ausgleich von Mindereinnahmen aus nicht auskömmlichem Verbundtarif
  • LBO fordert Klarstellung im Rahmen der PBefG-Novelle

Nach jahrelangem Vorlauf hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) gestern eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: Verkehrsunternehmen haben keinen Anspruch auf Ausgleichsleistungen für sozialpolitisch gewünschte Tarife des Aufgabenträgers im öffentlichen Personennahverkehr. Damit wird der im Personenbeförderungsgesetz niedergelegte Vorrang der Eigenwirtschaftlichkeit von Verkehrsleistungen in der Praxis ausgehöhlt.

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Es ging um die Kernfrage, ob ein Aufgabenträger eine allgemeine Vorschrift gemäß Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 erlassen muss, damit ein Verkehrsunternehmen auch im Rahmen eines politisch motivierten Verbundtarifes eigenwirtschaftlich anbieten kann. Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hatte eine diesbezügliche Klage bereits 2017 abgewiesen und dem Aufgabenträger im Rahmen der kommunalen Selbstbestimmung die freie Wahl bei der gewählten Wettbewerbsmethode gelassen. Dies wurde nun durch das BVerwG bestätigt.

„Damit wird der Vorrang der Eigenwirtschaftlichkeit durch einen Eingriff auf Tarifseite de facto abgeschafft“, mahnt LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. „Aufgabenträger haben es in der Hand, den Verkehrsunternehmen politisch gewollte, nicht auskömmliche niedrige Verbundtarife aufzuerlegen und gleichzeitig über Nahverkehrspläne und Vorabbekanntmachungen eine quantitativ und qualitativ hochwertige Verkehrsleistung einzufordern, ohne dass die Unternehmen einen Ausgleichsanspruch auf die Mindereinnahmen haben“, so Rabl. Auch die LBO-Präsidentin Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger kritisiert: „Dies führt künftig noch mehr dazu, dass Aufgabenträger durch Eingriff in den Markt künstlich eine Ausschreibungspflicht provozieren können und so der gesetzlich verankerte Vorrang von eigenwirtschaftlichen Verkehren umgangen wird“, warnt die Präsidentin.

Die Politik hat es nun in der Hand, im Rahmen der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes Klarheit zu schaffen, dass es kein Wahlrecht für die Aufgabenträger geben darf, da diese Option willkürlich in die Gewerbefreiheit der Unternehmen eingreift und insbesondere die mittelständischen Busunternehmen massiv in ihrer Existenz bedroht. Ein Ermessen des Aufgabenträgers darf es nicht geben.

Der LBO fordert, dass Aufgabenträger das nach dem EU-Recht zur Verfügung stehende Instrument der allgemeinen Vorschrift nutzen, damit eigenwirtschaftliche Verkehrsleistungen vorrangig zu genehmigen sind und verweist in diesem Zusammenhang auch auf ein entsprechendes Schreiben des Bundesverkehrsministeriums vom September 2014.

„Im Rahmen der PBefG-Novelle muss es eine klare, transparente Regelung geben, dass der Aufgabenträger Ausgleichsleistungen zur Anwendung verbundener Beförderungstarife und Beförderungsbedingungen zu gewähren hat, ohne dass der Vorrang der eigenwirtschaftlichen Verkehrserbringung in Frage gestellt wird“, so LBO-Präsidentin Dr. Ing. Schnarrenberger.

Datum: 09.10.2019

Nahverkehr in Bayern / 365-Euro-Ticket für Jugendliche in Ballungsräumen - Bevölkerung auf dem Land darf nicht abgehängt werden!

Der LBO begrüßt grundsätzlich die Förderung von Bus und Bahn im Ausbildungsverkehr, sorgt sich aber um die Bevölkerung in ländlichen Gebieten. Auch in der Fläche sind Jugendliche auf ein funktionierendes öffentliches Verkehrssystem angewiesen. Die Bevölkerung auf dem Land darf verkehrlich nicht abgehängt werden. Hier stellt  der Schülerverkehr mit einem Anteil von 80% das Rückgrat des ÖPNV dar.

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Die Bayerische Staatsregierung will das 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Auszubildende ab dem Schuljahr 2020/21 auf die sechs größten Ballungsräume in Bayern ausweiten. Neben Nürnberg sollen auch München, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt und Würzburg das Ticket einführen können. Der Freistaat bietet den Kommunen an, zwei Drittel der hieraus entstehenden Mindereinnahmen auszugleichen.

„Verkehrs- und klimapolitisch ist es richtig, Jugendlichen das Bus- und Bahnfahren schmackhaft zu machen, die Politik muss aber aufpassen, dass die Schere zwischen Stadt und Land nicht noch mehr auseinanderklafft. Auch in der Fläche muss der öffentliche Nahverkehr nachhaltig gefördert werden, um gleichwertige Lebensverhältnisse und soziale Chancengleichheit für alle Bürger in ganz Bayern zu schaffen“, so LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. „Neben tarifpolitischen Maßnahmen braucht auch der ländliche Raum ein attraktives Leistungsangebot und eine flächendeckende Infrastruktur“, fordert Rabl.

Gerade in ländlichen Gebieten sind Jugendliche ohne eigenes Auto auf ein funktionierendes öffentliches Verkehrssystem angewiesen. Das ÖPNV-Angebot entscheidet dort maßgeblich über die freie Wahl der schulischen und beruflichen Ausbildung. Doch schon seit Jahren sind die Mobilitätsressourcen ungleich verteilt. Die ÖPNV-Angebote im ländlichen Raum wurden immer mehr ausgedünnt. Dies belegt unter anderem die hohe Zahl an Führerschein-Sondergenehmigungen für Minderjährige in ländlichen Gebieten. Wie eine aktuelle Anfrage der Bayern SPD ergab, wurden beispielsweise in Niederbayern im Jahr 2018 sage und schreibe 379 Sondergenehmigungen erteilt, während in Oberbayern - mit fast viermal so viel Einwohnern - nur 35 Minderjährige vorzeitig einen Führerschein erhielten.

Die Kluft zwischen Stadt und Land darf nicht noch größer werden. Mobilität ist ein soziales und wirtschaftliches Grundbedürfnis des Menschen, denn sie ermöglicht die Teilhabe am öffentlichen Leben. Der LBO fordert daher einen flächendeckenden Ausbau des ÖPNV-Angebots im ländlichen Raum mit einer regelmäßigen Haltestellenbedienung sowie eine bessere Vernetzung und Abstimmung des Liniennetzes mit anderen Mobilitätsangeboten. „Der öffentliche Nahverkehr ist eine Grundvoraussetzung, um die räumliche Gerechtigkeit zwischen den Regionen sicherzustellen“, so LBO-Geschäftsführer Rabl.

Datum: 20.09.2019

LBO kritisiert Regelung des Klimakabinetts zur Mehrwertsteuerentlastung

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung des Klimakabinetts, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz ausschließlich auf Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn anzuwenden und Tickets im Busfernverkehr außen vor zu lassen.

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Die bisherige Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 7 Prozent für Fernverkehrstickets zu senken, wie sie heute vom Klimakabinett der Bundesregierung für Tickets der Bahn beschlossen wurde, ist ein richtiger und wichtiger Schritt, um Autoverkehr von der Straße und Flugverkehr auf die Schiene zu bringen. Aktuell gilt der ermäßigte Steuersatz nur für den öffentlichen Personennahverkehr mit Bus und Bahn.

Der Verzicht jedoch auch Fernverkehrstickets bei Busreisen steuerlich zu entlasten, stellt nicht nur eine eklatante Wettbewerbsverzerrung zugunsten des Staatskonzerns dar, sondern ist auch ökologisch nicht zu rechtfertigen. Schließlich weisen Busreisen die geringsten ökologischen Folgekosten aller motorisierten Verkehrsträger – noch vor der Bahn – aus, wie Studien des Umweltbundesamts (UBA) und der Allianz Pro Schiene regelmäßig zeigen.

„Wir bedauern sehr, dass wir mit unserer Forderung nach einer Gleichbehandlung dieser beiden klimafreundlichen Verkehrsträger nicht durchdringen konnten“, kritisiert LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. „Der Beschluss zeigt einmal mehr, dass Erhalt des Mittelstands und fairer Wettbewerb zwar in keiner Sonntagsrede fehlen dürfen, aber im politischen Alltag schnell ins Hintertreffen geraten. Mit dieser einseitigen steuerlichen Entlastung legt die Große Koalition die Axt an die Struktur der mittelständischen, meist familiengeführten Omnibusunternehmen.“ so Rabl.

In Bayern nutzten 2018 fast 18 Millionen Fahrgäste den Bus für eine Reise, einen Ausflug oder eine Fahrt im Fernlinienverkehr. Busse sind damit entscheidende Verkehrsträger im Flächenland Bayern. Sie sind unverzichtbar, wenn es darum geht, Abgase auf der Straße zu reduzieren. Jeder einzelne ersetzt im Schnitt etwa 30 Pkw. Deshalb ist jeder Fahrgast, der von Pkw oder Flieger auf Bus und Bahn umsteigt, ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Emissionsminderungsziele im Verkehrssektor. Die Mehrwertsteuer wäre ein wichtiger Hebel dieses Ziel zu erreichen.

Datum: 06.09.2019

Klimastrategie der CSU: LBO fordert Mehrwertsteuerreduzierung auch für den ökologischen Busverkehr

München. Unter dem Motto "Klima schützen, Konjunktur stützen" hat die CSU ihre aktuellen Klimaziele in einem Konzept manifestiert. Zentrale Punkte sind marktwirtschaftliche Förderung, Steuerentlastungen und der Ausbau eines bezahlbaren öffentlichen Nahverkehrs. Der LBO begrüßt die Klimastrategie der CSU, da sie auf Wettbewerb und Innovationen setzt, die den Standort Bayern dauerhaft stärken können. Doch eine einseitige Mehrwertsteuerreduzierung für Schienenfahrzeuge im Fernverkehr hängt ein noch umweltfreundlicheres Verkehrsmittel ab: den Omnibus!

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Der LBO begrüßt die Klimastrategie der CSU. „Vor allem die Technologieoffenheit bei der Antriebstechnik der Zukunft und die Forschungszentren in Straubing für synthetische Kraftstoffe und Nürnberg für Wasserstoff halten wir für den richtigen Weg. Die Zukunft des Busverkehrs liegt genau in diesen alternativen Antriebstechnologien. E-Mobilität kann nämlich nur ein Weg von mehreren sein“, so LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl.

Auch der Plan der CSU den ÖPNV durch einen Ausbau der Kapazitäten attraktiver und durch digitale Anwendungen nutzerfreundlicher zu machen ist richtig. „Aber es kostet, gerade in Verbindung mit den geplanten 365-Euro-Tickets für Schüler und Azubis viel Geld. Hier erwarten wir eine ehrliche Aussage zu den Kosten und eine verlässliche Zusage, die Unternehmen nicht im Regen stehen zu lassen“, fordert Stephan Rabl.

Kritisch sieht der LBO die Pläne einer einseitigen Mehrwertsteuerreduzierung für den Schienenfernverkehr: „Im Sinne einer nachhaltigen Verkehrswende darf es zu keiner Besserstellung der Schiene im Fernverkehr kommen. Die an sich richtige Mehrwertsteuerreduzierung muss auch für den noch ökologischeren Bus gelten“ mahnt Rabl.

Das Umweltbundesamt bestätigt es jedes Jahr von neuem: Der Bus ist in Deutschland das sauberste Verkehrsmittel. Keiner verbraucht umgerechnet so wenig Kraftstoff und stößt so wenig klimafeindliches Kohlendioxid aus – umgerechnet auf die Fahrgäste – wie der Bus. Der Interessenverband „Allianz pro Schiene“ hat erst Ende August ermittelt, dass Fernlinien- und Reisebusse noch vor der Bahn die niedrigsten externen Kosten im Verkehrssektor haben. Das bedeutet, dass Omnibusse im Vergleich zu Pkw, Flugzeug - und auch zum Zug die Gesellschaft am wenigsten mit Kosten für Folgen wie Lärm, Unfälle, Umweltverschmutzung oder Klimaveränderung belasten.

„Es nützt nichts, Bus und Bahn im Fernverkehr gegeneinander auszuspielen. Eine attraktive, bundesweit vernetzte Mobilität ist vielmehr auf diese zwei leistungsstarken ökologischen Verkehrsträger angewiesen. Also: Gleiches nicht ungleich behandeln!“ so die Forderung des LBO-Geschäftsführers Stephan Rabl. 

Datum: 05.09.2019

Schulanfang in Bayern 2019 - Der LBO appelliert an die Eltern: Mit dem Bus ist der Schulweg sicher und umweltfreundlich!

München. Nach den großen Sommerferien beginnt am Dienstag für viele Kinder in Bayern der erste Schultag. Für die Eltern stellt sich dann die Frage, wie ihre Abc-Schützen sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen. Der LBO appelliert an die Vernunft der Eltern, auf die Beförderung im eigenen Pkw zu verzichten und vorhandene Schulbusangebote zu nutzen. Denn die Statistiken belegen seit vielen Jahren: Mit dem Bus ist es nicht nur umweltfreundlicher sondern auch sicherer!

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Am kommenden Dienstag ist an den meisten Schulen in Bayern der erste Schultag. Dann stellt sich für die Eltern von knapp 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler, darunter rund 114.700 Schulanfänger die Frage nach dem sichersten Schulweg. Der LBO plädiert an alle Eltern, den eigenen Pkw stehen zu lassen und ihre Kinder mit dem Bus in die Schule zu schicken. „Wenn Mütter und Väter bis vor das Schultor fahren, mitten auf der Straße halten und wenden oder Bushaltestellen zum Ein- und Aussteigen nutzen, behindern sie den Verkehrsfluss und bringen andere Kinder und Verkehrsteilnehmer in Gefahr“, mahnt LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. „Der Schulbus ist die deutlich bessere Wahl – nicht nur in punkto Klimaschutz sondern auch was die Verkehrssicherheit betrifft. Ein Bus ersetzt im Schnitt 30 Pkw und hat eine weitaus bessere Sicherheitsbilanz“, so Rabl weiter.

Seit Jahren belegen die amtlichen Statistiken, dass das Risiko bei der Beförderung durch Schulbusse einen Unfall zu erleiden, bei weitem geringer ist, als bei anderen Schulwegalternativen. Über 85% aller Unfälle ereignen sich mit privaten Verkehrsmitteln (Pkw, Fahrrad, Mofa etc.) oder zu Fuß. Auch die jüngste Auswertung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vom September 2019 hat ergeben, dass Schulbusse mit einem Anteil von 4,9% am gesamten Straßenverkehrsunfallgeschehen (neben öffentlichen Bussen und Bahnen) die sicherste Alternative für den Schulweg sind. Die mit Abstand häufigsten Straßenverkehrsunfälle auf dem Schulweg passieren mit dem Fahrrad (49,6%), gefolgt vom Pkw (15,9%) und auf dem Weg zu Fuß (7,9%). Statistisch gesehen ist der Schulbus zehn Mal sicherer als das Fahrrad und mehr als drei Mal sicherer als der Pkw.

„Wir appellieren daher an die Eltern, vorhandene Schulbusangebote zu nutzen und auf die Beförderung mit dem eigenen Pkw zu verzichten. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch umweltfreundlicher“, so Stephan Rabl. In Bayern werden täglich rund 1,3 Millionen Schüler und Auszubildende mit dem Bus in die Schule bzw. zur Ausbildungsstätte gebracht. Hierfür stehen 12.000 Omnibusse zur Verfügung. Der LBO und seine Mitgliedsunternehmen sind stets darauf bedacht, den Schulweg mit Omnibussen möglichst sicher zu gestalten. 

Datum: 16.08.2019

LBO kritisiert Vorschläge zur Freigabe von Busspuren für Fahrgemeinschaften und Elektrokleinstfahrzeuge

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) lehnt Pläne des Bundesverkehrsministeriums als kontraproduktiv ab, die vorsehen, dass zur Entlastung innerstädtischer Ver-kehre und zur Reduzierung der Schadstoffbelastung Elektrokleinstfahrzeuge und PKW mit mindestens drei Insassen Busspuren nutzen dürfen.

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Nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums sollen künftig in bestimmten Fällen Busspuren auch von Autos und E-Tretrollern genutzt werden können. Die privaten bayerischen Busunternehmen kritisieren die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vorgeschlagene Freigabe der Busspuren für PKW und Elektrokleinstfahrzeuge als nicht hilfreich bei der Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrswende. Denn ein solcher Schritt würde den öffentlichen Personennahverkehr gerade in besonders vom motorisierten Individualverkehr belasteten Städten ausbremsen und damit unattraktiver machen.

Die Intention des Bundesverkehrsministeriums (BMVI), mit der Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) Elektrorollern und mit mehreren Personen besetzten PKW schneller durch den Verkehr zu verhelfen und damit einer klimafreundlichen Verkehrswende zum Erfolg zu verhelfen, wird am Ende mehr schaden als nutzen. „Diese Neuregelung wird weder den Schadstoffausstoß senken, noch ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit – gerade mit Blick auf die unfallträchtigen Elektrokleinstfahrzeuge - sein“, warnt LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. Deshalb: „Busspuren müssen weiterhin Bussen vorbehalten bleiben“, so Rabl weiter. „Busspuren sind dafür gedacht, dass Busse nicht im Stau stehen und die Fahrgäste zügig und pünktlich an ihr Ziel kommen.“

Sollten in Zukunft Busspuren in großer Zahl von PKW und Rollern befahren werden, führt das zwangsläufig zu längeren Fahrzeiten im ÖPNV und damit einer geringeren Attraktivität dieser umweltfreundlichen Alternative. Schon heute haben Busse oftmals mit ordnungswidrig genutzten Spuren zu kämpfen. „Statt nachzuzählen, wie viele Menschen in einem Auto sitzen, sollte das Ministerium lieber dafür Sorge tragen, dass Busse verlässlich und störungsfrei Ihre Fahrgäste ans Ziel bringen können“, empfiehlt Rabl. Und weiter: „Wenn es das BMVI ernst meint mit der Förderung des ÖPNV muss es endlich damit anfangen und eine durchdachte Strategie entwickeln – zu einer Verkehrsverlagerung weg vom Auto hin zum ÖPNV. Mit Ein-zelmaßnahmen wie dieser jedenfalls werden wir am Ende noch mehr Autos in den Städten sehen und der Kampf um den begrenzten Raum wird größer.“

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) vertritt die Interessen der privaten, mittelständischen bayerischen Busunternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Insgesamt sind in Bayern 1.130 Verkehrsunternehmen tätig die mit 14.203 Bussen täglich eine umweltfreundliche Mobilitätsalternative im Nah-, Reise- und Fernbusverkehr darstellen.

Kontakt: Stephan Rabl, Geschäftsführer | Tel.: 089 / 12 11 50 44 | E-Mail: rabl@lbo-online.de

Datum: 07.08.2019

LBO begrüßt Klimamaßnahmen für öffentlichen Personenverkehr und setzt sich für Steuerentlastung auch für Busreise- und Fernverkehr ein

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) begrüßt das von Minister Scheuer präsentierte Klimaschutzpaket, welches auch eine Initiative zur Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Tickets im Fernverkehr vorsieht. Um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten sollten von der Steuerentlastung aber auch die Reise – und Fernbusse profitieren.

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Die bisherige Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf Fernverkehrstickets auf 7 Prozent zu senken, soll nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums am 20. September im Klimakabinett der Bundesregierung beschlossen werden. Der ermäßigte Steuersatz gilt derzeit nur für den öffentlichen Personennahverkehr mit Bus und Bahn.

In Bayern nutzten 2018 fast 18 Millionen Fahrgäste den Bus für eine Reise, einen Ausflug oder eine Fahrt im Fernlinienverkehr. Busse sind unverzichtbar, wenn es darum geht, in einem Flächenland wie Bayern allen Bevölkerungsschichten komfortables, umweltfreundliches und bezahlbares Reisen zu ermöglichen. Emissionsarme Mobilität ist eine der größten Herausforderungen unserer Zukunft. Der Bus spielt dabei heute schon eine wichtige Rolle als umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr. Busse bündeln die Verkehrsströme, vermeiden Individualverkehr und schonen die Ressourcen.

„Um klimafreundliche Mobilität durch eine Neuordnung der Mehrwertsteuer zu fördern, sollten Busreisen im Gelegenheits- und Fernlinienverkehr ebenfalls berücksichtigt werden“, fordert LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. Busse gehören zu den wichtigsten Verkehrsträgern im Flächenland Bayern. Um den Umstieg für Fahrgäste auf den Bus noch attraktiver zu machen, muss auch für dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel der Mehrwertsteuersatz ermäßigt werden. Busse sind unverzichtbar, wenn es darum geht, Abgase auf der Straße zu reduzieren. Jeder einzelne ersetzt im Schnitt etwa 30 Pkw. Deshalb ist jeder Fahrgast, der von Pkw oder Flieger auf Bus und Bahn umsteigt, ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Emissions-minderungsziele im Verkehrssektor. Die Mehrwertsteuer ist ein wichtiger Hebel dieses Ziel zu erreichen.

Eine geringere Steuerbelastung für Busfahrgäste wäre daher ein positiver Impuls für die gewünschte Verlagerung von Verkehren hin zum sogenannten Umweltverbund von Bus und Bahn. Sowohl aus klima- als auch verkehrspolitischen Gründen sollte auch der Busverkehr steuerlich entlastet werden. Nur so können mehr Menschen von der Nutzung des öffentlichen Busverkehrs überzeugt und damit die Emissionen im Straßenverkehr gesenkt werden“, so Stephan Rabl.

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) vertritt die Interessen der privaten, mittelständischen bayerischen Busunternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Insgesamt sind in Bayern 1.130 Verkehrsunternehmen tätig die mit 14.203 Bussen täglich eine umweltfreundliche Mobilitätsalternative im Nah-, Reise- und Fernbusverkehr darstellen.

Datum: 06.08.2019

Neuer LBO-Geschäftsführer im Amt. Stephan Rabl übernimmt Leitung der Geschäftsstelle

Stephan Rabl (36) hat zum 1. August die Geschäftsführung des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) in München übernommen.

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Der 36-jährige Politikwissenschaftler und gebürtige Bayer aus Bad Kötzting (Oberpfalz) arbeitete nach seinem Studium der Politikwissenschaft in Bamberg die vergangenen zehn Jahre in unterschiedlichen Funktionen in Berlin, zuletzt als Senior Manager in der Unternehmenskommunikation der international tätigen ALBA Group, die er gegenüber Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik vor allem in umwelt- und verkehrsrelevanten Themen vertrat.

Zuvor war er von 2009 bis 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Steffen Bilger MdB im Deutschen Bundestag, dem jetzigen parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Außerdem leitete er anschließend von 2012 bis 2016 vier Jahre das Referat Umwelt und Energiepolitik sowie Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland e.V. (HDE).

Der Wechsel nach München zum LBO ist für Rabl ein konsequenter Schritt und persönliches Anliegen. „In der Politik für gute Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen nicht nur zu werben, sondern sie auch einzufordern, war mir immer wichtig“, begründet Rabl seinen Wechsel. „Denn allzu oft besteht die Gefahr, dass kleine und mittlere Unternehmen, die häufig über Generationen aufgebaut wurden und in Familienbesitz sind, nicht die Unterstützung bekommen, die sie als Rückgrat dieses Landes benötigen – und auch verdienen“, so der neue Geschäftsführer weiter. Die erfolgreiche Arbeit der LBO-Geschäftsstelle als Sprachrohr der bayerischen Omnibusunternehmen will er deshalb gemeinsam mit den im Verband zusammengeschlossenen Unternehmerinnen und Unternehmern fortführen.

Datum: 30.07.2019

Der LBO trauert um Horst Schilling

Der LBO trauert um seinen ehemaligen langjährigen Hauptgeschäftsführer Horst Schilling, der am Samstag, 27. Juli 2019 im Alter von 66 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Rechtsanwalt Horst Schilling leitete als geschäftsführendes Präsidialmitglied den LBO e.V. von September 1989 bis November 2018 mit großer Leidenschaft und füllte dieses Amt mit seiner ganzen Person aus. Sein Tod bestürzt uns sehr und erfüllt uns mit großer Trauer.

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Der gebürtige Hesse und Vater von vier Kindern sowie Opa von fünf Enkelkindern hat 29 Jahre lang die Geschicke des LBO erfolgreich und souverän gelenkt und war im vergangenen Jahr in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. In seiner Zeit als Hauptgeschäftsführer hat er sich unermüdlich und mit außergewöhnlichem Engagement für das bayerische Omnibusgewerbe und seine Mitglieder eingesetzt. Er führte den LBO in das digitale Zeitalter und hat die Verkehrspolitik in Bayern aktiv mitgestaltet. Über die regionalen Verbandsstrukturen hinaus baute er Brücken zu Behörden und Politik und kämpfte vehement für den Erhalt der ÖPNV-Finanzierungsinstrumente für die überwiegend familiengeführten Busbetriebe in Bayern. Zudem war er ein entschiedener Verfechter der Mautfreiheit für Omnibusse in Deutschland.

Er liebte die tägliche Arbeit mit seinem Team in der Geschäftsstelle sowie den engen Austausch und intensiven Kontakt mit „seinen“ Mitgliedern, den Kollegen auf Landes- und Bundesebene als auch die politische Arbeit gegenüber Ministerien, Regierungen und Mandatsträgern im Landtag, Bundestag und Europaparlament.

Seine präzise, verbindliche Art, sein großer Erfahrungsschatz und seine ständige Innovationsbereitschaft haben über Jahre die Entwicklung des Verbandes positiv geprägt. Er zeichnete sich durch eine hohe fachliche Kompetenz, außergewöhnliche Redegewandtheit und ein großes Verantwortungsbewusstsein aus und genoss bei allen Mitgliedern des LBO, Kollegen und Mitarbeitern hierfür große Wertschätzung.

Horst Schilling war ein großartiger loyaler Chef, ein unerbittlicher Kämpfer für die mittelständischen bayerischen Busbetriebe und ein zuverlässiger Gesprächspartner, der immer zu seinem Wort stand. Mit vielen bayerischen Busunternehmerfamilien verband ihn bis zuletzt eine tiefe Freundschaft.

Der LBO verliert mit Horst Schilling einen aufrichtigen und ehrbaren Freund und Weggefährten. Sein brillantes Fachwissen sowie seine großzügige, herzliche Art machten ihn zu einer einzigartigen Persönlichkeit. Er hinterlässt nicht nur als Führungskraft und Ratgeber, sondern auch als Mensch eine große Lücke. Wir werden ihn sehr vermissen. Wir danken für sein großartiges Wirken und werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner lieben Frau und treuen Gefährtin Elfriede sowie seiner Familie.

In stiller Trauer und dankbarer Erinnerung

Präsidentin, Präsidium, Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitglieder des
Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V.

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