Menü

Pressemitteilungen

Pressekontakt

LBO - Landesverband Bayerischer 
Omnibusunternehmen e.V.

Georg-Brauchle-Ring 91
80992 München

Horst Schilling 
Geschäftsführendes Präsidialmitglied 

Tel.: 089 – 12 11 50 3 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

schilling@lbo-online.de 

Kirstin Neumayr 
Touristik & Öffentlichkeitsarbeit 

Tel.: 089 – 12 11 50 46 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

neumayr@lbo-online.de 

Datum: 16.11.2017

Jahrestagung der bayerischen Busunternehmen am Mittwoch, 22. November 2017 im Audi Sportpark Ingolstadt

„Zukunft Bus - Damit Bayern mobil bleibt“
Die bayerischen Busunternehmen treffen sich am Mittwoch, 22. November zur 71. Jahrestagung des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) in Ingolstadt. Als Ehrengast wird die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, MdL sprechen. Im Mittelpunkt der Tagung, die von einer internationalen Bus- und Fachausstellung begleitet wird, stehen die verkehrs- und gewerbepolitischen Herausforderungen für das mittelständisch geprägte bayerische Omnibusgewerbe sowie den umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Verkehrsträger Omnibus. 

... mehr

Die rund 1.100 bayerischen Busunternehmen befördern mit einer Flotte von circa 14.000 Omnibussen pro Jahr fast 800 Millionen Fahrgäste im ÖPNV- und Schülerverkehr sowie deutlich mehr als 20 Millionen Passagiere im Reise- und Fernverkehr. Im Nahverkehr ist der Bus das Verkehrsmittel Nummer 1. Durch seine Flexibilität und sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bildet er das Rückgrat eines funktionierenden ÖPNV-Systems. Dies gilt ganz besonders für das Flächenland Bayern. Doch die privaten Busunternehmen blicken mit Sorge in die Zukunft:

Ungleiche Marktzugangs- und Wettbewerbsbedingungen im Nahverkehr verdrängen die kleinen und familiengeführten Verkehrsunternehmen zunehmend aus dem Markt. Ohne Not werden europaweite Vergabeverfahren initiiert, bei denen die mittelständischen Busunternehmen immer öfter den Kürzeren ziehen.

Wichtige Finanzierungsinstrumente im ÖPNV wurden gekürzt bzw. warten dringend auf Dynamisierung. Gleichzeitig fordern Klimaschutzziele, Globalisierung und Digitalisierung immer größere Investitionen. Die staatlichen Förderungen müssen dringend mittelstandsfreundlich gestaltet werden, damit auch KMU-Unternehmen dem Ruf nach Barrierefreiheit, alternativen Antriebstechnologien und Bedienformen, einheitlichen Tarifsystemen und elektronischen Tickets folgen können.

Im grenzüberschreitenden Ausflugs- und Reiseverkehr behindern immer mehr bürokratische Hürden, starre Lenk- und Ruhezeitvorschriften, hohe Bußgelder, Straßen- und Parkgebühren sowie Verkehrsbeschränkungen den umwelt- und fahrgastfreundlichen Verkehr mit Omnibussen.

Wie können mittelständische, familiengeführte Betriebe als Mobilitätsdienstleister auch in Zukunft im Nah- und Fernverkehr bestehen? Wie kann die Unternehmervielfalt im öffentlichen Personenverkehr in Bayern erhalten bleiben? Diese und viele weitere Fragen werden auf der 71. Jahrestagung des LBO mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Linien-, Schulbus-, Reise- und Fernbusverkehr behandelt.

Der Branchentreff und die parallel stattfindende Fachmesse mit 47 Ausstellern aus dem In- und Ausland wird von LBO-Präsidentin Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger am Mittwoch um 10.00 Uhr im Audi Sportpark Ingolstadt eröffnet. Interessierte Fachbesucher, Branchenpartner und Pressevertreter sind herzlich willkommen. Das Programm ist beigefügt.

München, 16. November 2017

Datum: 21.07.2017

Gewerkschaft Verdi schlägt neuen Lohntarifvertrag für die Beschäftigten in bayerischen Omnibusunternehmen aus!

Seit März 2017 ringen der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e. V. (LBO) und die Gewerkschaft Verdi um einen neuen Lohntarifvertrag für die 15.000 Beschäftigten in den 1.100 bayerischen Omnibusunternehmen. Im Rahmen eines Spitzengesprächs wurde Ende Mai eine Übereinkunft erzielt, die deutliche Lohnsteigerungen für das Personal in den privaten Busbetrieben ab Juli 2017 in den kommenden drei Jahren vorsieht.

... mehr

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen distanziert sich Verdi von der erzielten Einigung und droht mit Arbeitskampfmaßnahmen in den kommenden Wochen. Daher muss im Linien-, Schüler- und Berufsverkehr mit Störungen gerechnet werden. „In dieser Phase ist es nicht gerechtfertigt, einen Arbeitskampf auf dem Rücken der Fahrgäste und Arbeitgeber auszutragen, da die Busunternehmen mit einem Lohnplus von mehr als drei Prozent ein Angebot mittragen würden, das über den Tarifabschlüssen in anderen Branchen hinausgeht“, so LBO-Verhandlungsführer Nico Schoenecker.
Der LBO appelliert an Verdi und die Beschäftigten doch noch dem Lohnkompromiss vom 31. Mai zuzustimmen, damit noch im Juli eine spürbare Lohnerhöhung in Kraft treten kann. Im Januar 2016 war der bisher geltende Lohntarifvertrag Nr. 27 für allgemeinverbindlich erklärt worden. Die damals für verbindlich erklärten Tarifbedingungen lobte Verdi noch vor gut einem Jahr als „faire Bezahlung“. Die seinerzeit erteilte AVE wurde als gute Nachricht für das Personal und die Fahrgäste gefeiert.

Datum: 26.06.2017

Neue Töne: Die neue CDU/FDP Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) will private vor kommunalen Unternehmen schützen!

Die Zeitschrift für die Kommunalwirtschaft (ZfK) kommt nach dem Studium der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP für die Regierungsbildung im einwohnerstärksten Bundesland NRW zu dem Ergebnis, dass die heute ins Amt gekommene Landesregierung sich das Ziel gesetzt habe, private Unternehmen vor der Kommunalwirtschaft zu schützen.

... mehr

Bisher waren aus NRW nur gegenteilige Töne zu hören. Die SPD brachte noch im Dezember 2016 im Bundesrat eine Änderung zum Personenbeförderungsgesetz mit der Begründung ein, kommunale Verkehrsbetriebe müssten vor eigenwirtschaftlichen Anträgen privater Verkehrsunternehmen geschützt werden. Wir dürfen alle gespannt sein, was die neue NRW Landesregierung unter Armin Laschet unternimmt, um die Privaten zu schützen und zu stärken. „Die privaten bayerischen Busunternehmer und der LBO wünschen sich von der Bundesregierung und allen Landesregierungen für faire und gleiche Markt- und Wettbewerbsbedingungen zu sorgen“, so Frau Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger (Neu-Ulm), Präsidentin des Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO e. V.). Der LBO vertritt die Interessen von ca. 1.100 bayerischen privaten Omnibusunternehmen, die mit 17.000 Beschäftigten und 10.000 Bussen eine wichtige Säule des bayerischen öffentlichen Verkehrs darstellen.

Gerade im ÖPNV besteht akuter Handlungsbedarf. Es kann nicht weiter hingenommen werden, dass im gleichen Verkehrsraum kommunale Verkehrsbetriebe dauerhaft vor Wettbewerb geschützt werden, während die Bestandsverkehre privater Busunternehmen und die der Regionalbusunternehmen schranken- und grenzenlos europaweit ausgeschrieben werden. Durch diese unfairen und ungleichen Markt- und Wettbewerbsbedingungen sind bereits hunderte von privaten Busunternehmen auf der Strecke geblieben, so RA Horst Schilling, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des LBO.

 

Datum: 22.06.2017

Franz-Josef Grasmann einstimmig ins LBO-Präsidium gewählt

Franz-Josef Grasmann (66), Busunternehmer aus Hafenlohr, wurde in der Sitzung des Vorstandes des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) am 20.6.2017 in München in das Präsidium gewählt. Franz-Josef Grasmann ist bereits seit 1995 als Bezirksvorsitzender von Unterfranken Mitglied im LBO-Vorstand und vertritt dort die Interessen der rund 180 unterfränkischen Busunternehmer/Innen.

... mehr

Dem LBO-Präsidium gehören damit an:

Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger, Neu-Ulm (Präsidentin)

Hans Baumann, München (Vizepräsident)

Hans Amberger, Rottenburg/Laaber (Vizepräsident)

Franz-Josef Grasmann, Hafenlohr (Schatzmeister)

Rechtsanwalt Horst Schilling, München (Geschäftsführendes Präsidialmitglied)

Seit 1946 bündelt und vertritt der LBO die Belange der rund 1.200 bayerischen Busunternehmen, die mit 17.000 Beschäftigten und 10.000 Bussen im Nah-, Schüler-, Fern- und Reisebusverkehr tätig sind.

 

Archiv anzeigen