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Pressekontakt

LBO - Landesverband Bayerischer 
Omnibusunternehmen e.V.

Georg-Brauchle-Ring 91
80992 München

Horst Schilling 
Geschäftsführendes Präsidialmitglied 

Tel.: 089 – 12 11 50 3 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

schilling@lbo-online.de 

Kirstin Neumayr 
Touristik & Öffentlichkeitsarbeit 

Tel.: 089 – 12 11 50 46 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

neumayr@lbo-online.de 

Datum: 01.06.2018

Europäisches Parlament setzt falsches Signal: Keine Mautpflicht für umweltfreundlichen Busverkehr!

Eine Nachricht aus Brüssel schockte letzte Woche die deutschen Omnibusunternehmer und ihre Fahrgäste: Das Europäische Parlament habe sich für die Ausweitung der Lkw-Maut auf den Busverkehr ausgesprochen, so die Meldung des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) aus Berlin.

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In der Tat hatte sich im Rahmen der Debatte über eine Revision der sogenannten Eurovignetten-Richtlinie der Ausschuss für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments am 24.05.2018 dafür entschieden, dass Mitgliedstaaten, die bereits eine Lkw-Maut erheben, diese ab 2020 auf alle schweren Nutzfahrzeuge ausweiten müssen. Damit würde durch die europäische Hintertür eine Maut für Busse eingeführt, die bisher von der Bundesregierung abgelehnt wird.

Eine Umsetzung dieser klimapolitisch fatalen Forderung würde in Deutschland den umweltfreundlichen Busverkehr deutlich verteuern und zu einer völlig falschen Lenkungswirkung führen. Laut dem Bundesumweltamt ist der Bus der umweltfreundlichste Verkehrsträger. Schon aus diesem Grund ist eine Verteuerung des Busverkehrs durch eine zusätzliche Abgabe nicht zu rechtfertigen, die insbesondere Senioren, Schüler und Pendler treffen würde, die auf den Bus besonders angewiesen sind. In Bayern nutzen jährlich mehr als 600 Millionen Fahrgäste den Bus, der im Nahverkehr das Verkehrsmittel Nr. 1 ist. Demgegenüber ist laut dem Umweltbundesamt der Pkw-Verkehr in Deutschland für mehr als 60 Prozent der Emissionen des gesamten Verkehrssektors verantwortlich.

Der LBO fordert daher die Bundesregierung auf, im Europäischen Rat am 7. Juni 2018 gegen eine Ausdehnung der Maut zu votieren. „Sowohl aus klima- als auch verkehrspolitischen Gründen sollte der Busverkehr finanziell gefördert und nicht belastet werden. Nur so können mehr Menschen von der Nutzung des öffentlichen Busverkehrs überzeugt und damit die Emissionen im Straßenverkehr gesenkt werden“, so LBO-Hauptgeschäftsführer Horst Schilling heute in München.

Datum: 25.04.2018

LBO-Bezirksversammlung für Oberbayern am 26. April 2018: Oberbayerische Busunternehmen treffen sich in München

Am 26. April 2018 treffen sich die oberbayerischen Busunternehmer/-innen in München unter dem Dach ihres Branchenverbandes LBO, um die aktuellen Herausforderungen für Verkehrsunternehmen im ÖPNV, Schüler-, Reise- und Fernbusverkehr zu erörtern. Gemeinsam mit dem Verband werden die Handlungsoptionen zur Bewältigung des Fachkräftemangels und zur Stabilisierung des ÖPNV in Zeiten des demographischen Wandels ausgelotet.

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Auf der diesjährigen Bezirksversammlung der oberbayerischen Busunternehmen stehen in München im Haus des Straßenverkehrs (Georg-Brauchle-Ring 91) ab 13.00 Uhr neben der Frage nach Nachwuchskräften für den Fahrbetrieb weitere wichtige verkehrspolitische Themen auf der Tagesordnung. Hierzu gehören die Diskussion um die Einführung einer Blauen Plakette und damit verbundene Fahrverbote, der Erhalt und der Ausbau der ÖPNV-Finanzierungsinstrumente, die Förderung des Nah- und Ausbildungsverkehrs mit Bussen, die Digitalisierung im Verkehr, faire Vergaben von Busverkehrsleistungen, fahrer- und fahrgastfreundliche Lenk- und Ruhezeiten im Reise-/Fernlinienverkehr, das verschärfte Datenschutzrecht sowie der seit November 2017 geltende Lohntarifvertrag für Busfahrer in Bayern. Darüber hinaus wird die neu verfilmte Schulbus-Einweisung „Guten Morgen Busfahrerin, guten Morgen Busfahrer“ präsentiert.

Der oberbayerische Bezirksvorsitzende, Leonhard Neumayr (Garching), Geschäftsführendes Präsidialmitglied RA Horst Schilling und Dipl.-Betriebswirtin Monika Steffen vom Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) werden die gewerbe- und verkehrspolitischen Fragen mit den Busunternehmerinnen und Busunternehmern erörtern und diskutieren.

In Oberbayern gibt es 344 Busunternehmen mit 6.050 Beschäftigten im Fahrdienst mit Omnibussen.

Hinweis: Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Ein Anmeldeformular ist beigefügt.

 

München, 25. April 2018

Datum: 24.04.2018

Schulbussicherheit & Mobilitätserziehung: Schulbuseinweisung Guten Morgen Busfahrerin, guten Morgen Busfahrer neu verfilmt!

Auf Initiative des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) und mit besonderer Unterstützung der Kommunalen Unfallversicherung Bayern / Bayerische Landesunfallkasse (KUVB) wurde die Schulbuseinweisung „Guten Morgen Busfahrerin, guten Morgen Busfahrer“ im Auftrag der Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause neu verfilmt. Der Film dient als Anregung für Busunternehmen sowie Schulen, um mit den Schülerinnen und Schülern die sichere Nutzung des Schulbusses einzuüben. Die Neuauflage zeigt den Verantwortlichen im Schulbusverkehr, wie ABC-Schützen mit Hilfe von praktischen Übungen und Vorführungen direkt am und im Bus, das richtige Verhalten beim Einsteigen und an der Bushaltestelle vermittelt werden kann.

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Die Neuverfilmung wurde auf der gemeinsamen Pressekonferenz des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration sowie der Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause anlässlich der Schuleinschreibung 2018/19 in Bayern am 23. April in München erstmals öffentlich präsentiert. Hauptredner Thomas Hampel, Inspekteur der Bayerischen Polizei und Stellvertreter des Landespolizeipräsidenten stellte den Film sowie wichtige Maßnahmen aus dem Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 2020 "Bayern mobil - sicher ans Ziel" vor.

Täglich werden in Bayern 1,3 Millionen Schülerinnen und Schüler mit dem Bus in die Schule bzw. in ihre Ausbildungsstätte gebracht. Hierfür stehen rund 15.000 Busfahrer und 12.000 Omnibusse zur Verfügung. Vergleicht man die Unfallzahlen der einzelnen Verkehrsträger auf dem Schulweg, kann man erfreulicherweise feststellen, dass der Weg zur Schule mit dem Bus seit Jahren eine der sichersten Alternativen darstellt. Auch die jüngste Auswertung der Schulwegunfälle vom Januar 2018 belegt: Mit einem Anteil von unter 5% am gesamten Straßenverkehrsunfallgeschehen, ist das Risiko mit dem Schulbus einen Unfall zu erleiden, weitaus geringer als mit anderen Beförderungsmitteln. Statistisch gesehen ist der Schulbus 11-mal sicherer als das Fahrrad und mehr als 4-mal sicherer als der Pkw.

Doch trotz einer seit 1990 tendenziell gleichbleibend niedrigen Unfallrate im Schulbusverkehr, stellt der Haltestellenbereich eine hohe Gefahrenquelle dar – und zwar insbesondere beim Überqueren der Fahrbahn vor dem Einsteigen und nach dem Verlassen des Schulbusses.

„Daher ist es unbedingt notwendig, nicht nur die Busfahrer  und Schulbusse für den Schulanfang zu rüsten, sondern auch die Kinder. Man darf nicht vergessen, Schulanfänger sind auch Schulbusanfänger“ so Schulbusreferentin Kirstin Neumayr vom LBO im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz.

Busunternehmer Franz Zenker aus Ichenhausen hatte dies schon früh erkannt und 1985 die Idee, seine Erstklässler mit dem Busfahren praktisch vertraut zu machen, indem er ihnen direkt am und im Bus zeigt, wie man sich an der Haltestelle sowie beim Ein- und Aussteigen sicher verhält. Seine Idee einer praktischen Schulbus-Einweisung wurde 1999 mit Unterstützung der Gemeinschaftsaktion erstmals verfilmt – als Vorbild und Anregung für andere Busunternehmen, Schulen und Verkehrserzieher. Seither führen in Bayern zahlreiche Busunternehmen regelmäßig solche Schulbus-Unterrichtungen durch.

Als Branchenvertretung der über 1.000 Busunternehmen in Bayern engagiert sich der LBO seit Jahrzenten als einer der Aktionsträger in der „Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“, um ganz gezielt die Sicherheit im Schulbusverkehr noch weiter zu erhöhen. „Wir freuen uns, dass es mit Unterstützung der Gemeinschaftsaktion und der Kommunalen Unfallversicherung  Bayern (KUVB) gelungen ist, die Neuverfilmung einer solchen Bus-Schule zu realisieren. Unser ganz besonderer Dank gilt darüber hinaus Herrn Franz Zenker für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement. Er alleine hat in den letzten 30 Jahren über 25.000 Kinder geschult. Wir hoffen, dass die Neuverfilmung seiner Idee dazu beiträgt, dass bald an allen Schulen in Bayern, Schulanfänger auf das selbständige und sichere Schulbusfahren vorbereitet werden“, so Kirstin Neumayr.

Der LBO stellt den Film kostenlos zum Download auf seiner Homepage zur Verfügung unter: https://www.lbo-online.de/themen/schule.html
(Hinweis: Download nur mit Webbrowser Google Chrome möglich)

München, 24. April 2018

Datum: 09.04.2018

LBO-Bezirksversammlung Oberfranken/Mittelfranken am 12. April 2018 - Busunternehmen treffen sich in Nürnberg

LBO-Bezirksversammlung Oberfranken/Mittelfranken am 12. April 2018
Busunternehmen treffen sich in Nürnberg

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Am 12. April treffen sich die ober- und mittelfränkischen Busunternehmer/-innen in Nürnberg unter dem Dach ihres Branchenverbandes LBO, um die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen im ÖPNV, Schüler-, Reise- und Fernbusverkehr zu erörtern. Gemeinsam mit dem Verband werden die Handlungsoptionen zur Bewältigung des Fachkräftemangels und zur Stabilisierung des ÖPNV in Zeiten des demographischen Wandels ausgelotet.

Auf der diesjährigen Bezirksversammlung der ober- und mittelfränkischen Busunternehmen bei der SVG Nürnberg (Tagungsraum Mittelfranken, Witschelstraße 95, 90431 Nürnberg) stehen neben der Frage nach Nachwuchskräften für den Fahrbetrieb weitere wichtige verkehrspolitische Themen auf der Tagesordnung. Hierzu gehören die Diskussion um die Einführung einer Blauen Plakette und damit verbundene Fahrverbote, der Erhalt und der Ausbau der ÖPNV-Finanzierungsinstrumente, die Förderung des Nah- und Ausbildungsverkehrs, die Digitalisierung im Verkehr, faire Vergaben von Verkehrsleistungen, fahrer- und fahrgastfreundliche Lenk - und Ruhezeiten im Reise- und Fernlinienverkehr, das verschärftes Datenschutzrecht sowie der neue seit November 2017 geltende Lohntarifvertrag für Busfahrer in Bayern.

Im Rahmen der Regionalversammlung werden die oberfränkische Bezirksvorsitzende Stephanie Schütz (Kulmbach), der mittelfränkische Bezirksvorsitzende Robert Rattelmeier (Ansbach), Geschäftsführendes Präsidialmitglied RA Horst Schilling und Dipl.-Betriebswirtin Monika Steffen vom Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) die gewerbe- und verkehrspolitischen Fragen erörtern und mit den Busunternehmern und Busunternehmerinnen diskutieren.

In Ober- und Mittelfranken gibt es 241 Busunternehmen mit 3.542 Busfahrern. Jährlich werden 146,88 Mio. Personen im Liniennahverkehr und 3,31 Mio. Personen im Gelegenheitsverkehr befördert. In Bayern gibt es insgesamt 1.132 Busunternehmen mit ca. 14.000 Bussen.

München, 9. April 2018

Hinweis: Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Ansprechpartner für Rückfragen: Horst Schilling, schilling@lbo-online.de

Datum: 19.03.2018

LBO-Bezirksversammlung Unterfranken am 22. März 2018 Busunternehmen treffen sich in Würzburg

Am 22. März treffen sich die unterfränkischen Busunternehmer/-innen in Würzburg unter dem Dach ihres Branchenverbandes LBO, um die aktuellen Herausforderungen für die mainfränkischen Unternehmen im ÖPNV, Schüler-, Reise- und Fernbusverkehr zu erörtern. Gemeinsam mit dem Verband werden die Handlungsoptionen zur Bewältigung des Fachkräftemangels und zur Stabilisierung des ÖPNV in Zeiten des demographischen Wandels ausgelotet.

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Auf der diesjährigen Bezirksversammlung der unterfränkischen Busunternehmen im Vogel Convention Center (VCC) in Würzburg stehen neben der Frage nach Nachwuchskräften für den Fahrbetrieb weitere wichtige verkehrspolitische Themen auf der Tagesordnung. Hierzu gehören die Diskussion um die Einführung einer Blauen Plakette und damit verbundene Fahrverbote, der Erhalt und der Ausbau der ÖPNV-Finanzierungsinstrumente, die Förderung des Nah- und Ausbildungsverkehrs, die Digitalisierung im Verkehr, faire Vergaben von Ver-kehrsleistungen, fahrer- und fahrgastfreundliche Lenk - und Ruhezeiten im Reise- und Fernli-nienverkehr, das verschärftes Datenschutzrecht sowie der neue seit November 2017 gelten-de Lohntarifvertrag für Busfahrer in Bayern.
Im Rahmen der Regionalversammlung werden der Bezirksvorsitzende Franz-Josef Gras-mann (Hafenlohr), Geschäftsführendes Präsidialmitglied RA Horst Schilling und Dipl.-Betriebswirtin Monika Steffen vom Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) die gewerbe- und verkehrspolitischen Fragen erörtern und mit den Busunternehmern und –unternehmerinnen diskutieren.
In Unterfranken gibt es 135 Busunternehmen mit 1.715 Busfahrern. Jährlich werden 96,25 Mio. Personen im Liniennahverkehr und 1,24 Mio. Personen im Gelegenheitsverkehr beför-dert. In Bayern gibt es insgesamt 1.143 Busunternehmen mit ca. 14.000 Bussen.
Hinweis: Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Ansprechpartner für Rückfragen:
Horst Schilling, schilling@lbo-online.de
Franz-Josef Grasmann, f.j.grasmann@grasmann-reisen.de

Datum: 09.03.2018

Private und öffentliche Verkehrsunternehmen bieten bayerischer Staatsregierung Allianz für saubere Luft an

Der Landesverband bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Landesgruppe Bayern unterstützen die bayerische Staatsregierung bei den Maßnahmen, die Luft in den bayerischen Städten und Gemeinden zu verbessern: Omnibusse leisten einen effektiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger, Präsidentin LBO: „Schon heute tragen unsere 1200 privaten Busunternehmen in Bayern zur Luftreinhaltung bei. Wir können und wollen unseren Anteil am Verkehr weiter erhöhen, brauchen aber auch mehr finanzielle Unterstützung. In Stadt und Land besteht gleichermaßen Handlungsbedarf, um den umweltfreundlichen Busverkehr zu fördern.“ Der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern im VDV, Dr. Robert Frank, teilt diese Einschätzung: „Busse und Bahnen bündeln die Verkehrsströme, vermeiden Individualverkehr und schonen die Ressourcen – wir stehen bereit, noch mehr Fahrgäste vom Auto für den Umstieg in den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen, dafür brauchen wir mehr Investitionen und höhere Fördergelder.“

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VDV und LBO begrüßen die solidarische Finanzierung des ÖPNV in Bayern: „Wir danken der bayerischen Staatsregierung für die im letzten Jahr beschlossene Erhöhung der ÖPNV-Zuweisungen für die Städte und Landkreise, ein starkes Signal pro ÖPNV, das nun durch eine Ausweitung der Fahrzeugförderung flankiert werden sollte.“

Der Freistaat Bayern fördert die Neubeschaffung von modernen Bussen mit insgesamt 30 Millionen Euro pro Jahr. VDV und LBO regen nun eine Verdoppelung der Mittel auf 60 Millionen Euro pro Jahr an: „Eine schnelle Erneuerung der privaten und öffentlichen Busflotten auf moderne EURO 6 Motoren ist der kürzeste Weg zu sauberer Luft, nicht nur in den Großstädten, sondern auch in der Region“, so Schnarrenberger und Frank gemeinsam. Dieses gilt aber auch sinngemäß für die Förderung von Fahrzeugen für den U- und Straßenbahnbetrieb, die in den großen Ballungsräumen wie München und Nürnberg das Rückgrat im ÖPNV bilden. Hier kommen teilweise noch Fahrzeuge zum Einsatz, die rund vierzig Jahre alt sind.  

Eine kurzfristige Umstellung der Busflotten auf Elektro-Antrieb ist weder technisch sinnvoll, noch wirtschaftlich machbar. Der Euro 6 Motor neuerster Bauart ist hingegen sofort verfügbar, zeichnet sich durch minimale Abgaswerte aus und ist außerordentlich wirtschaftlich. Das im Vergleich zum Kauf von sehr teuren E-Bussen gesparte Geld kann zudem sofort für eine Erweiterung der kommunalen und privaten Busflotten genutzt werden: Durch eine solche Kapazitätserweiterung gerade in der Hauptverkehrszeit kann der Anteil an Fahrgästen im ÖPNV zeitnah erhöht werden, die Luftbelastung durch verringerte Pkw-Fahrten wird dadurch noch weiter reduziert.

Alternative Antriebe wie der E-Bus sollten nach Auffassung von VDV und LBO durch separate Förderprogramme unterstützt und vorangetrieben werden, mittelfristig können sodann die Bus-flotten sukzessive umgestellt werden.

Fahrverbote für Pkw, Bus oder Lkw sind auch nach Ansicht von LBO und VDV kein empfehlens-werter Ansatz: „Wir wollen die Menschen nicht durch Verbote am Autofahren hindern, sondern durch ein verbessertes und erweitertes Angebot im ÖPNV für Bus und Bahn gewinnen. Davon profitieren Mensch und Umwelt zugleich!“

Datum: 06.03.2018

Bayerische Busunternehmen lehnen Blaue Plakette ab - Freie Fahrt für den umweltfreundlichen Busverkehr!

Die bayerischen Busunternehmen fordern im Hinblick auf den Klimaschutz eine Gesamt-lösung statt einer einseitigen Verteufelung von Dieselfahrzeugen. Die Umweltprobleme müssen unter Einschluss aller Verkehrsmittel (Zug/Schiff/Flugzeug/Pkw/Bus) gesamtheitlich gelöst werden.

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Die aktuelle Debatte über Diesel-Fahrverbote in Städten ist oberflächlich und gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland, unsere Arbeitsplätze und den sozialen Frieden. Demgegenüber leistet der Bus einen effektiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. In Stadt und Land besteht gleichermaßen Handlungsbedarf, um den umweltfreundlichen Busverkehr zu fördern.

In der vergangenen Woche hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Fahrverbote für Diesel grundsätzlich erlaubt, wenn in einzelnen Städten die Grenzwerte der Luftverschmutzung nicht eingehalten werden können. Das Umweltbundesamt hatte daraufhin am Dienstag eine gestaffelte Lösung mit zwei Plaketten vorgeschlagen - mit entsprechenden Fahrverboten für Fahrzeuge, abhängig vom konkreten Schadstoffausstoß und der Motorengeneration.

Der umweltfreundliche Busverkehr im Nah- und Fernreiseverkehr ist dabei Teil der Lösung. Ein Euro VI Diesel-Bus stößt heute im Durchschnitt im Realbetrieb 50 % weniger NOx-Emissionen aus als ein moderner Pkw – und zwar absolut und nicht auf den Fahrgast runtergerechnet. Ins-gesamt stößt der Bus lediglich 5 Prozent aller NO2-Emissionen des Straßenverkehrs aus. Dieselbusse tragen also wenig zur Belastung bei, können aber als Ersatz für den motorisierten Individualverkehr einen großen Beitrag zur Entlastung beisteuern. Ein Bus ersetzt im Schnitt 30 Pkw.

Der LBO fordert daher, den Omnibusverkehr im Nah- und Reiseverkehr konsequent zu fördern. Als Instrumente stehen direkte Investitionshilfen und Steuerentlastungen zur Verfügung. „Damit Emissionen gesenkt werden können, ist es wichtig, die Rahmenbedingungen für einen möglichst attraktiven öffentlichen Verkehr zu verbessern. Busse leisten einen wertvollen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Sie sollten daher nicht durch zusätzliche Fahrverbote daran gehindert werden, umweltfreundliche Mobilität für alle zu bieten“, so LBO-Geschäftsführer Horst Schilling.  

Datum: 17.01.2018

Ostbayerisches Busunternehmertreffen mit Jutta Widmann, MdL

20 Jahre - Ostbayerisches Busunternehmertreffen mit Jutta Widmann MdL am 19. Januar 2018 in Regen / Frauenau

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Die Busunternehmer/-innen aus Niederbayern und der Oberpfalz treffen sich am Freitag, 19. Januar 2018 zum alljährlichen Eisstockturnier und anschließendem Unternehmergespräch im Bayerischen Wald. Für das 20. Jubiläumstreffen der ostbayerischen Busunternehmen konnte die Landshuter Landtagsabgeordnete Jutta Widmann von den Freien Wählern gewonnen werden. Sie ist Mitglied des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden im Bayerischen Landtag und Mittelstandspolitikerin ihrer Partei.

Der traditionelle ostbayerische Branchentreff des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) wurde von dem im November 2010 verstorbenen Busunternehmer Ernst Lambürger aus Zwiesel 1998 ins Leben gerufen. Der LBO setzt die Tradition fort und lädt zum 20. Jubiläum die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Niederbayern und der Oberpfalz sowie Branchenpartner zum „Ernst-Lambürger-Gedächtnis-Turnier“ in die Eishalle Regen und zum anschließenden Unternehmergespräch mit der Landtagsabgeordneten Jutta Widmann, MdL in das Glasmuseum Frauenau ein.

LBO-Vizepräsident und Bezirksvorsitzende von Niederbayern, Hans Amberger, der Bezirksvorsitzende der Oberpfalz, Peter Bruckner sowie Rechtsanwalt Horst Schilling, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Verbandes werden aktuelle gewerbepolitische Themen erörtern. Der Themenbogen reicht in diesem Jahr vom Fachkräftemangel über die Finanzierung des ÖPNV im ländlichen Raum bis hin zur Diskussion um Dieselfahrverbote.

In Niederbayern und der Oberpfalz werden allein im Liniennahverkehr jährlich rund 125 Millionen Personen mit dem umweltfreundlichsten, sichersten und wirtschaftlichsten Verkehrsmittel, dem Omnibus, befördert. Im ländlichen Raum ist der Bus mit einem Beförderungsanteil von 80 Prozent am gesamten Nahverkehrsmarkt der wichtigste öffentliche Verkehrsträger. Hierfür zeichnen sich in der Oberpfalz 117 und in Niederbayern 158 Omnibusunternehmen verantwortlich.

Hinweise zum Programm:

09.00 Uhr: Begrüßung und Auslosung der Mannschaften in der Eishalle Regen
10.00 Uhr: Turnierbeginn
16.00 Uhr: Unternehmergespräch mit Jutta Widmann, MdL im Glasmuseum Frauenau
19.00 Uhr: Siegerehrung und gemeinsames Abendessen im Hotel St. Florian in Frauenau

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