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Pressemitteilungen

Pressekontakt

LBO - Landesverband Bayerischer 
Omnibusunternehmen e.V.

Georg-Brauchle-Ring 91
80992 München

Horst Schilling 
Geschäftsführendes Präsidialmitglied 

Tel.: 089 – 12 11 50 3 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

schilling@lbo-online.de 

Kirstin Neumayr 
Touristik & Öffentlichkeitsarbeit 

Tel.: 089 – 12 11 50 46 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

neumayr@lbo-online.de 

Datum: 17.01.2018

Ostbayerisches Busunternehmertreffen mit Jutta Widmann, MdL

20 Jahre - Ostbayerisches Busunternehmertreffen mit Jutta Widmann MdL am 19. Januar 2018 in Regen / Frauenau

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Die Busunternehmer/-innen aus Niederbayern und der Oberpfalz treffen sich am Freitag, 19. Januar 2018 zum alljährlichen Eisstockturnier und anschließendem Unternehmergespräch im Bayerischen Wald. Für das 20. Jubiläumstreffen der ostbayerischen Busunternehmen konnte die Landshuter Landtagsabgeordnete Jutta Widmann von den Freien Wählern gewonnen werden. Sie ist Mitglied des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden im Bayerischen Landtag und Mittelstandspolitikerin ihrer Partei.

Der traditionelle ostbayerische Branchentreff des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) wurde von dem im November 2010 verstorbenen Busunternehmer Ernst Lambürger aus Zwiesel 1998 ins Leben gerufen. Der LBO setzt die Tradition fort und lädt zum 20. Jubiläum die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Niederbayern und der Oberpfalz sowie Branchenpartner zum „Ernst-Lambürger-Gedächtnis-Turnier“ in die Eishalle Regen und zum anschließenden Unternehmergespräch mit der Landtagsabgeordneten Jutta Widmann, MdL in das Glasmuseum Frauenau ein.

LBO-Vizepräsident und Bezirksvorsitzende von Niederbayern, Hans Amberger, der Bezirksvorsitzende der Oberpfalz, Peter Bruckner sowie Rechtsanwalt Horst Schilling, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Verbandes werden aktuelle gewerbepolitische Themen erörtern. Der Themenbogen reicht in diesem Jahr vom Fachkräftemangel über die Finanzierung des ÖPNV im ländlichen Raum bis hin zur Diskussion um Dieselfahrverbote.

In Niederbayern und der Oberpfalz werden allein im Liniennahverkehr jährlich rund 125 Millionen Personen mit dem umweltfreundlichsten, sichersten und wirtschaftlichsten Verkehrsmittel, dem Omnibus, befördert. Im ländlichen Raum ist der Bus mit einem Beförderungsanteil von 80 Prozent am gesamten Nahverkehrsmarkt der wichtigste öffentliche Verkehrsträger. Hierfür zeichnen sich in der Oberpfalz 117 und in Niederbayern 158 Omnibusunternehmen verantwortlich.

Hinweise zum Programm:

09.00 Uhr: Begrüßung und Auslosung der Mannschaften in der Eishalle Regen
10.00 Uhr: Turnierbeginn
16.00 Uhr: Unternehmergespräch mit Jutta Widmann, MdL im Glasmuseum Frauenau
19.00 Uhr: Siegerehrung und gemeinsames Abendessen im Hotel St. Florian in Frauenau

Datum: 29.11.2017

LBO-Jahrbuch 2017/2018 erschienen

Das Jahrbuch des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) ist soeben druckfrisch in 27. Auflage erschienen. Die Ausgabe 2017/2018 stellt auf 195 Seiten eine Fülle von wichtigen Informationen, Daten und Fakten für die bayerischen Busunternehmen und deren Partner dar und spiegelt die Aktivitäten und Initiativen des Verbandes wieder. Mit dem Jahrbuch 2017/2018 stellt der Verband seinen Mitgliedern erneut eine wertvolle Arbeitshilfe zur Verfügung, die auf keinem Schreibtisch fehlen sollte.

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Das neu aufgelegte Nachschlagewerk befasst sich u.a. mit folgenden Themen:

  • Busverkehr in Zahlen
  • Personenbeförderungsgesetz/ÖPNV-Finanzierung
  • ÖPNV-Gesetz Bayern, RZ-ÖPNV (auszugsweise)
  • Richtlinie zum Förderprogramm Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum
  • Bustouristik
  • Fernlinienverkehr
  • Umwelt & Sicherheit
  • Schülerverkehr u.a. mit Informationen
    • zur Kennzeichnungspflicht mit dem Schulbusschild
    • zur Beförderung von Kindergartenkindern
    • zu Vergabeverfahren
  • EG-Sozialvorschriften mit den Neuregelungen der Verordnung (EU) Nr. 165/2014
  • Aus- und Weiterbildung, Kampagne „Beweg was – werd Busfahrer“

Gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro (zzgl. MwSt. + Porto) kann das LBO-Jahrbuch beim LBO bezogen werden. LBO-Mitglieder erhalten ein Exemplar kostenlos sowie weitere Exemplare zum Sonderpreis von 10 Euro (zzgl. MwSt. + Porto).

Datum: 16.11.2017

Jahrestagung der bayerischen Busunternehmen am Mittwoch, 22. November 2017 im Audi Sportpark Ingolstadt

„Zukunft Bus - Damit Bayern mobil bleibt“
Die bayerischen Busunternehmen treffen sich am Mittwoch, 22. November zur 71. Jahrestagung des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) in Ingolstadt. Als Ehrengast wird die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, MdL sprechen. Im Mittelpunkt der Tagung, die von einer internationalen Bus- und Fachausstellung begleitet wird, stehen die verkehrs- und gewerbepolitischen Herausforderungen für das mittelständisch geprägte bayerische Omnibusgewerbe sowie den umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Verkehrsträger Omnibus. 

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Die rund 1.100 bayerischen Busunternehmen befördern mit einer Flotte von circa 14.000 Omnibussen pro Jahr fast 800 Millionen Fahrgäste im ÖPNV- und Schülerverkehr sowie deutlich mehr als 20 Millionen Passagiere im Reise- und Fernverkehr. Im Nahverkehr ist der Bus das Verkehrsmittel Nummer 1. Durch seine Flexibilität und sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bildet er das Rückgrat eines funktionierenden ÖPNV-Systems. Dies gilt ganz besonders für das Flächenland Bayern. Doch die privaten Busunternehmen blicken mit Sorge in die Zukunft:

Ungleiche Marktzugangs- und Wettbewerbsbedingungen im Nahverkehr verdrängen die kleinen und familiengeführten Verkehrsunternehmen zunehmend aus dem Markt. Ohne Not werden europaweite Vergabeverfahren initiiert, bei denen die mittelständischen Busunternehmen immer öfter den Kürzeren ziehen.

Wichtige Finanzierungsinstrumente im ÖPNV wurden gekürzt bzw. warten dringend auf Dynamisierung. Gleichzeitig fordern Klimaschutzziele, Globalisierung und Digitalisierung immer größere Investitionen. Die staatlichen Förderungen müssen dringend mittelstandsfreundlich gestaltet werden, damit auch KMU-Unternehmen dem Ruf nach Barrierefreiheit, alternativen Antriebstechnologien und Bedienformen, einheitlichen Tarifsystemen und elektronischen Tickets folgen können.

Im grenzüberschreitenden Ausflugs- und Reiseverkehr behindern immer mehr bürokratische Hürden, starre Lenk- und Ruhezeitvorschriften, hohe Bußgelder, Straßen- und Parkgebühren sowie Verkehrsbeschränkungen den umwelt- und fahrgastfreundlichen Verkehr mit Omnibussen.

Wie können mittelständische, familiengeführte Betriebe als Mobilitätsdienstleister auch in Zukunft im Nah- und Fernverkehr bestehen? Wie kann die Unternehmervielfalt im öffentlichen Personenverkehr in Bayern erhalten bleiben? Diese und viele weitere Fragen werden auf der 71. Jahrestagung des LBO mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Linien-, Schulbus-, Reise- und Fernbusverkehr behandelt.

Der Branchentreff und die parallel stattfindende Fachmesse mit 47 Ausstellern aus dem In- und Ausland wird von LBO-Präsidentin Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger am Mittwoch um 10.00 Uhr im Audi Sportpark Ingolstadt eröffnet. Interessierte Fachbesucher, Branchenpartner und Pressevertreter sind herzlich willkommen. Das Programm ist beigefügt.

München, 16. November 2017

Datum: 21.07.2017

Gewerkschaft Verdi schlägt neuen Lohntarifvertrag für die Beschäftigten in bayerischen Omnibusunternehmen aus!

Seit März 2017 ringen der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e. V. (LBO) und die Gewerkschaft Verdi um einen neuen Lohntarifvertrag für die 15.000 Beschäftigten in den 1.100 bayerischen Omnibusunternehmen. Im Rahmen eines Spitzengesprächs wurde Ende Mai eine Übereinkunft erzielt, die deutliche Lohnsteigerungen für das Personal in den privaten Busbetrieben ab Juli 2017 in den kommenden drei Jahren vorsieht.

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Aus nicht nachvollziehbaren Gründen distanziert sich Verdi von der erzielten Einigung und droht mit Arbeitskampfmaßnahmen in den kommenden Wochen. Daher muss im Linien-, Schüler- und Berufsverkehr mit Störungen gerechnet werden. „In dieser Phase ist es nicht gerechtfertigt, einen Arbeitskampf auf dem Rücken der Fahrgäste und Arbeitgeber auszutragen, da die Busunternehmen mit einem Lohnplus von mehr als drei Prozent ein Angebot mittragen würden, das über den Tarifabschlüssen in anderen Branchen hinausgeht“, so LBO-Verhandlungsführer Nico Schoenecker.
Der LBO appelliert an Verdi und die Beschäftigten doch noch dem Lohnkompromiss vom 31. Mai zuzustimmen, damit noch im Juli eine spürbare Lohnerhöhung in Kraft treten kann. Im Januar 2016 war der bisher geltende Lohntarifvertrag Nr. 27 für allgemeinverbindlich erklärt worden. Die damals für verbindlich erklärten Tarifbedingungen lobte Verdi noch vor gut einem Jahr als „faire Bezahlung“. Die seinerzeit erteilte AVE wurde als gute Nachricht für das Personal und die Fahrgäste gefeiert.

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