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Datum: 05.09.2019

Pressemitteilungen

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LBO - Landesverband Bayerischer 
Omnibusunternehmen e.V.
Kirstin Neumayr
Touristik & Öffentlichkeitsarbeit
Georg-Brauchle-Ring 91
80992 München
neumayr@lbo-online.de
Tel.: 089 - 12 11 50 46
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Datum: 06.09.2019

Klimastrategie der CSU: LBO fordert Mehrwertsteuerreduzierung auch für den ökologischen Busverkehr

München. Unter dem Motto "Klima schützen, Konjunktur stützen" hat die CSU ihre aktuellen Klimaziele in einem Konzept manifestiert. Zentrale Punkte sind marktwirtschaftliche Förderung, Steuerentlastungen und der Ausbau eines bezahlbaren öffentlichen Nahverkehrs. Der LBO begrüßt die Klimastrategie der CSU, da sie auf Wettbewerb und Innovationen setzt, die den Standort Bayern dauerhaft stärken können. Doch eine einseitige Mehrwertsteuerreduzierung für Schienenfahrzeuge im Fernverkehr hängt ein noch umweltfreundlicheres Verkehrsmittel ab: den Omnibus!

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Der LBO begrüßt die Klimastrategie der CSU. „Vor allem die Technologieoffenheit bei der Antriebstechnik der Zukunft und die Forschungszentren in Straubing für synthetische Kraftstoffe und Nürnberg für Wasserstoff halten wir für den richtigen Weg. Die Zukunft des Busverkehrs liegt genau in diesen alternativen Antriebstechnologien. E-Mobilität kann nämlich nur ein Weg von mehreren sein“, so LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl.

Auch der Plan der CSU den ÖPNV durch einen Ausbau der Kapazitäten attraktiver und durch digitale Anwendungen nutzerfreundlicher zu machen ist richtig. „Aber es kostet, gerade in Verbindung mit den geplanten 365-Euro-Tickets für Schüler und Azubis viel Geld. Hier erwarten wir eine ehrliche Aussage zu den Kosten und eine verlässliche Zusage, die Unternehmen nicht im Regen stehen zu lassen“, fordert Stephan Rabl.

Kritisch sieht der LBO die Pläne einer einseitigen Mehrwertsteuerreduzierung für den Schienenfernverkehr: „Im Sinne einer nachhaltigen Verkehrswende darf es zu keiner Besserstellung der Schiene im Fernverkehr kommen. Die an sich richtige Mehrwertsteuerreduzierung muss auch für den noch ökologischeren Bus gelten“ mahnt Rabl.

Das Umweltbundesamt bestätigt es jedes Jahr von neuem: Der Bus ist in Deutschland das sauberste Verkehrsmittel. Keiner verbraucht umgerechnet so wenig Kraftstoff und stößt so wenig klimafeindliches Kohlendioxid aus – umgerechnet auf die Fahrgäste – wie der Bus. Der Interessenverband „Allianz pro Schiene“ hat erst Ende August ermittelt, dass Fernlinien- und Reisebusse noch vor der Bahn die niedrigsten externen Kosten im Verkehrssektor haben. Das bedeutet, dass Omnibusse im Vergleich zu Pkw, Flugzeug - und auch zum Zug die Gesellschaft am wenigsten mit Kosten für Folgen wie Lärm, Unfälle, Umweltverschmutzung oder Klimaveränderung belasten.

„Es nützt nichts, Bus und Bahn im Fernverkehr gegeneinander auszuspielen. Eine attraktive, bundesweit vernetzte Mobilität ist vielmehr auf diese zwei leistungsstarken ökologischen Verkehrsträger angewiesen. Also: Gleiches nicht ungleich behandeln!“ so die Forderung des LBO-Geschäftsführers Stephan Rabl. 

Datum: 05.09.2019

Schulanfang in Bayern 2019 - Der LBO appelliert an die Eltern: Mit dem Bus ist der Schulweg sicher und umweltfreundlich!

München. Nach den großen Sommerferien beginnt am Dienstag für viele Kinder in Bayern der erste Schultag. Für die Eltern stellt sich dann die Frage, wie ihre Abc-Schützen sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen. Der LBO appelliert an die Vernunft der Eltern, auf die Beförderung im eigenen Pkw zu verzichten und vorhandene Schulbusangebote zu nutzen. Denn die Statistiken belegen seit vielen Jahren: Mit dem Bus ist es nicht nur umweltfreundlicher sondern auch sicherer!

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Am kommenden Dienstag ist an den meisten Schulen in Bayern der erste Schultag. Dann stellt sich für die Eltern von knapp 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler, darunter rund 114.700 Schulanfänger die Frage nach dem sichersten Schulweg. Der LBO plädiert an alle Eltern, den eigenen Pkw stehen zu lassen und ihre Kinder mit dem Bus in die Schule zu schicken. „Wenn Mütter und Väter bis vor das Schultor fahren, mitten auf der Straße halten und wenden oder Bushaltestellen zum Ein- und Aussteigen nutzen, behindern sie den Verkehrsfluss und bringen andere Kinder und Verkehrsteilnehmer in Gefahr“, mahnt LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. „Der Schulbus ist die deutlich bessere Wahl – nicht nur in punkto Klimaschutz sondern auch was die Verkehrssicherheit betrifft. Ein Bus ersetzt im Schnitt 30 Pkw und hat eine weitaus bessere Sicherheitsbilanz“, so Rabl weiter.

Seit Jahren belegen die amtlichen Statistiken, dass das Risiko bei der Beförderung durch Schulbusse einen Unfall zu erleiden, bei weitem geringer ist, als bei anderen Schulwegalternativen. Über 85% aller Unfälle ereignen sich mit privaten Verkehrsmitteln (Pkw, Fahrrad, Mofa etc.) oder zu Fuß. Auch die jüngste Auswertung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vom September 2019 hat ergeben, dass Schulbusse mit einem Anteil von 4,9% am gesamten Straßenverkehrsunfallgeschehen (neben öffentlichen Bussen und Bahnen) die sicherste Alternative für den Schulweg sind. Die mit Abstand häufigsten Straßenverkehrsunfälle auf dem Schulweg passieren mit dem Fahrrad (49,6%), gefolgt vom Pkw (15,9%) und auf dem Weg zu Fuß (7,9%). Statistisch gesehen ist der Schulbus zehn Mal sicherer als das Fahrrad und mehr als drei Mal sicherer als der Pkw.

„Wir appellieren daher an die Eltern, vorhandene Schulbusangebote zu nutzen und auf die Beförderung mit dem eigenen Pkw zu verzichten. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch umweltfreundlicher“, so Stephan Rabl. In Bayern werden täglich rund 1,3 Millionen Schüler und Auszubildende mit dem Bus in die Schule bzw. zur Ausbildungsstätte gebracht. Hierfür stehen 12.000 Omnibusse zur Verfügung. Der LBO und seine Mitgliedsunternehmen sind stets darauf bedacht, den Schulweg mit Omnibussen möglichst sicher zu gestalten. 

Datum: 16.08.2019

LBO kritisiert Vorschläge zur Freigabe von Busspuren für Fahrgemeinschaften und Elektrokleinstfahrzeuge

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) lehnt Pläne des Bundesverkehrsministeriums als kontraproduktiv ab, die vorsehen, dass zur Entlastung innerstädtischer Ver-kehre und zur Reduzierung der Schadstoffbelastung Elektrokleinstfahrzeuge und PKW mit mindestens drei Insassen Busspuren nutzen dürfen.

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Nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums sollen künftig in bestimmten Fällen Busspuren auch von Autos und E-Tretrollern genutzt werden können. Die privaten bayerischen Busunternehmen kritisieren die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vorgeschlagene Freigabe der Busspuren für PKW und Elektrokleinstfahrzeuge als nicht hilfreich bei der Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrswende. Denn ein solcher Schritt würde den öffentlichen Personennahverkehr gerade in besonders vom motorisierten Individualverkehr belasteten Städten ausbremsen und damit unattraktiver machen.

Die Intention des Bundesverkehrsministeriums (BMVI), mit der Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) Elektrorollern und mit mehreren Personen besetzten PKW schneller durch den Verkehr zu verhelfen und damit einer klimafreundlichen Verkehrswende zum Erfolg zu verhelfen, wird am Ende mehr schaden als nutzen. „Diese Neuregelung wird weder den Schadstoffausstoß senken, noch ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit – gerade mit Blick auf die unfallträchtigen Elektrokleinstfahrzeuge - sein“, warnt LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. Deshalb: „Busspuren müssen weiterhin Bussen vorbehalten bleiben“, so Rabl weiter. „Busspuren sind dafür gedacht, dass Busse nicht im Stau stehen und die Fahrgäste zügig und pünktlich an ihr Ziel kommen.“

Sollten in Zukunft Busspuren in großer Zahl von PKW und Rollern befahren werden, führt das zwangsläufig zu längeren Fahrzeiten im ÖPNV und damit einer geringeren Attraktivität dieser umweltfreundlichen Alternative. Schon heute haben Busse oftmals mit ordnungswidrig genutzten Spuren zu kämpfen. „Statt nachzuzählen, wie viele Menschen in einem Auto sitzen, sollte das Ministerium lieber dafür Sorge tragen, dass Busse verlässlich und störungsfrei Ihre Fahrgäste ans Ziel bringen können“, empfiehlt Rabl. Und weiter: „Wenn es das BMVI ernst meint mit der Förderung des ÖPNV muss es endlich damit anfangen und eine durchdachte Strategie entwickeln – zu einer Verkehrsverlagerung weg vom Auto hin zum ÖPNV. Mit Ein-zelmaßnahmen wie dieser jedenfalls werden wir am Ende noch mehr Autos in den Städten sehen und der Kampf um den begrenzten Raum wird größer.“

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) vertritt die Interessen der privaten, mittelständischen bayerischen Busunternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Insgesamt sind in Bayern 1.130 Verkehrsunternehmen tätig die mit 14.203 Bussen täglich eine umweltfreundliche Mobilitätsalternative im Nah-, Reise- und Fernbusverkehr darstellen.

Kontakt: Stephan Rabl, Geschäftsführer | Tel.: 089 / 12 11 50 44 | E-Mail: rabl@lbo-online.de

Datum: 07.08.2019

LBO begrüßt Klimamaßnahmen für öffentlichen Personenverkehr und setzt sich für Steuerentlastung auch für Busreise- und Fernverkehr ein

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) begrüßt das von Minister Scheuer präsentierte Klimaschutzpaket, welches auch eine Initiative zur Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Tickets im Fernverkehr vorsieht. Um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten sollten von der Steuerentlastung aber auch die Reise – und Fernbusse profitieren.

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Die bisherige Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf Fernverkehrstickets auf 7 Prozent zu senken, soll nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums am 20. September im Klimakabinett der Bundesregierung beschlossen werden. Der ermäßigte Steuersatz gilt derzeit nur für den öffentlichen Personennahverkehr mit Bus und Bahn.

In Bayern nutzten 2018 fast 18 Millionen Fahrgäste den Bus für eine Reise, einen Ausflug oder eine Fahrt im Fernlinienverkehr. Busse sind unverzichtbar, wenn es darum geht, in einem Flächenland wie Bayern allen Bevölkerungsschichten komfortables, umweltfreundliches und bezahlbares Reisen zu ermöglichen. Emissionsarme Mobilität ist eine der größten Herausforderungen unserer Zukunft. Der Bus spielt dabei heute schon eine wichtige Rolle als umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr. Busse bündeln die Verkehrsströme, vermeiden Individualverkehr und schonen die Ressourcen.

„Um klimafreundliche Mobilität durch eine Neuordnung der Mehrwertsteuer zu fördern, sollten Busreisen im Gelegenheits- und Fernlinienverkehr ebenfalls berücksichtigt werden“, fordert LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl. Busse gehören zu den wichtigsten Verkehrsträgern im Flächenland Bayern. Um den Umstieg für Fahrgäste auf den Bus noch attraktiver zu machen, muss auch für dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel der Mehrwertsteuersatz ermäßigt werden. Busse sind unverzichtbar, wenn es darum geht, Abgase auf der Straße zu reduzieren. Jeder einzelne ersetzt im Schnitt etwa 30 Pkw. Deshalb ist jeder Fahrgast, der von Pkw oder Flieger auf Bus und Bahn umsteigt, ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Emissions-minderungsziele im Verkehrssektor. Die Mehrwertsteuer ist ein wichtiger Hebel dieses Ziel zu erreichen.

Eine geringere Steuerbelastung für Busfahrgäste wäre daher ein positiver Impuls für die gewünschte Verlagerung von Verkehren hin zum sogenannten Umweltverbund von Bus und Bahn. Sowohl aus klima- als auch verkehrspolitischen Gründen sollte auch der Busverkehr steuerlich entlastet werden. Nur so können mehr Menschen von der Nutzung des öffentlichen Busverkehrs überzeugt und damit die Emissionen im Straßenverkehr gesenkt werden“, so Stephan Rabl.

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) vertritt die Interessen der privaten, mittelständischen bayerischen Busunternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Insgesamt sind in Bayern 1.130 Verkehrsunternehmen tätig die mit 14.203 Bussen täglich eine umweltfreundliche Mobilitätsalternative im Nah-, Reise- und Fernbusverkehr darstellen.

Datum: 06.08.2019

Neuer LBO-Geschäftsführer im Amt. Stephan Rabl übernimmt Leitung der Geschäftsstelle

Stephan Rabl (36) hat zum 1. August die Geschäftsführung des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) in München übernommen.

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Der 36-jährige Politikwissenschaftler und gebürtige Bayer aus Bad Kötzting (Oberpfalz) arbeitete nach seinem Studium der Politikwissenschaft in Bamberg die vergangenen zehn Jahre in unterschiedlichen Funktionen in Berlin, zuletzt als Senior Manager in der Unternehmenskommunikation der international tätigen ALBA Group, die er gegenüber Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik vor allem in umwelt- und verkehrsrelevanten Themen vertrat.

Zuvor war er von 2009 bis 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Steffen Bilger MdB im Deutschen Bundestag, dem jetzigen parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Außerdem leitete er anschließend von 2012 bis 2016 vier Jahre das Referat Umwelt und Energiepolitik sowie Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland e.V. (HDE).

Der Wechsel nach München zum LBO ist für Rabl ein konsequenter Schritt und persönliches Anliegen. „In der Politik für gute Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen nicht nur zu werben, sondern sie auch einzufordern, war mir immer wichtig“, begründet Rabl seinen Wechsel. „Denn allzu oft besteht die Gefahr, dass kleine und mittlere Unternehmen, die häufig über Generationen aufgebaut wurden und in Familienbesitz sind, nicht die Unterstützung bekommen, die sie als Rückgrat dieses Landes benötigen – und auch verdienen“, so der neue Geschäftsführer weiter. Die erfolgreiche Arbeit der LBO-Geschäftsstelle als Sprachrohr der bayerischen Omnibusunternehmen will er deshalb gemeinsam mit den im Verband zusammengeschlossenen Unternehmerinnen und Unternehmern fortführen.

Datum: 30.07.2019

Der LBO trauert um Horst Schilling

Der LBO trauert um seinen ehemaligen langjährigen Hauptgeschäftsführer Horst Schilling, der am Samstag, 27. Juli 2019 im Alter von 66 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Rechtsanwalt Horst Schilling leitete als geschäftsführendes Präsidialmitglied den LBO e.V. von September 1989 bis November 2018 mit großer Leidenschaft und füllte dieses Amt mit seiner ganzen Person aus. Sein Tod bestürzt uns sehr und erfüllt uns mit großer Trauer.

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Der gebürtige Hesse und Vater von vier Kindern sowie Opa von fünf Enkelkindern hat 29 Jahre lang die Geschicke des LBO erfolgreich und souverän gelenkt und war im vergangenen Jahr in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. In seiner Zeit als Hauptgeschäftsführer hat er sich unermüdlich und mit außergewöhnlichem Engagement für das bayerische Omnibusgewerbe und seine Mitglieder eingesetzt. Er führte den LBO in das digitale Zeitalter und hat die Verkehrspolitik in Bayern aktiv mitgestaltet. Über die regionalen Verbandsstrukturen hinaus baute er Brücken zu Behörden und Politik und kämpfte vehement für den Erhalt der ÖPNV-Finanzierungsinstrumente für die überwiegend familiengeführten Busbetriebe in Bayern. Zudem war er ein entschiedener Verfechter der Mautfreiheit für Omnibusse in Deutschland.

Er liebte die tägliche Arbeit mit seinem Team in der Geschäftsstelle sowie den engen Austausch und intensiven Kontakt mit „seinen“ Mitgliedern, den Kollegen auf Landes- und Bundesebene als auch die politische Arbeit gegenüber Ministerien, Regierungen und Mandatsträgern im Landtag, Bundestag und Europaparlament.

Seine präzise, verbindliche Art, sein großer Erfahrungsschatz und seine ständige Innovationsbereitschaft haben über Jahre die Entwicklung des Verbandes positiv geprägt. Er zeichnete sich durch eine hohe fachliche Kompetenz, außergewöhnliche Redegewandtheit und ein großes Verantwortungsbewusstsein aus und genoss bei allen Mitgliedern des LBO, Kollegen und Mitarbeitern hierfür große Wertschätzung.

Horst Schilling war ein großartiger loyaler Chef, ein unerbittlicher Kämpfer für die mittelständischen bayerischen Busbetriebe und ein zuverlässiger Gesprächspartner, der immer zu seinem Wort stand. Mit vielen bayerischen Busunternehmerfamilien verband ihn bis zuletzt eine tiefe Freundschaft.

Der LBO verliert mit Horst Schilling einen aufrichtigen und ehrbaren Freund und Weggefährten. Sein brillantes Fachwissen sowie seine großzügige, herzliche Art machten ihn zu einer einzigartigen Persönlichkeit. Er hinterlässt nicht nur als Führungskraft und Ratgeber, sondern auch als Mensch eine große Lücke. Wir werden ihn sehr vermissen. Wir danken für sein großartiges Wirken und werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner lieben Frau und treuen Gefährtin Elfriede sowie seiner Familie.

In stiller Trauer und dankbarer Erinnerung

Präsidentin, Präsidium, Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitglieder des
Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V.

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