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Pressemitteilungen

Pressekontakt

LBO - Landesverband Bayerischer 
Omnibusunternehmen e.V.

Georg-Brauchle-Ring 91
80992 München

Horst Schilling 
Geschäftsführendes Präsidialmitglied 

Tel.: 089 – 12 11 50 3 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

schilling@lbo-online.de 

Kirstin Neumayr 
Touristik & Öffentlichkeitsarbeit 

Tel.: 089 – 12 11 50 46 
Fax: 089 – 12 11 50 50 

neumayr@lbo-online.de 

Datum: 21.07.2017

Gewerkschaft Verdi schlägt neuen Lohntarifvertrag für die Beschäftigten in bayerischen Omnibusunternehmen aus!

Seit März 2017 ringen der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e. V. (LBO) und die Gewerkschaft Verdi um einen neuen Lohntarifvertrag für die 15.000 Beschäftigten in den 1.100 bayerischen Omnibusunternehmen. Im Rahmen eines Spitzengesprächs wurde Ende Mai eine Übereinkunft erzielt, die deutliche Lohnsteigerungen für das Personal in den privaten Busbetrieben ab Juli 2017 in den kommenden drei Jahren vorsieht.

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Aus nicht nachvollziehbaren Gründen distanziert sich Verdi von der erzielten Einigung und droht mit Arbeitskampfmaßnahmen in den kommenden Wochen. Daher muss im Linien-, Schüler- und Berufsverkehr mit Störungen gerechnet werden. „In dieser Phase ist es nicht gerechtfertigt, einen Arbeitskampf auf dem Rücken der Fahrgäste und Arbeitgeber auszutragen, da die Busunternehmen mit einem Lohnplus von mehr als drei Prozent ein Angebot mittragen würden, das über den Tarifabschlüssen in anderen Branchen hinausgeht“, so LBO-Verhandlungsführer Nico Schoenecker.
Der LBO appelliert an Verdi und die Beschäftigten doch noch dem Lohnkompromiss vom 31. Mai zuzustimmen, damit noch im Juli eine spürbare Lohnerhöhung in Kraft treten kann. Im Januar 2016 war der bisher geltende Lohntarifvertrag Nr. 27 für allgemeinverbindlich erklärt worden. Die damals für verbindlich erklärten Tarifbedingungen lobte Verdi noch vor gut einem Jahr als „faire Bezahlung“. Die seinerzeit erteilte AVE wurde als gute Nachricht für das Personal und die Fahrgäste gefeiert.

Datum: 26.06.2017

Neue Töne: Die neue CDU/FDP Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) will private vor kommunalen Unternehmen schützen!

Die Zeitschrift für die Kommunalwirtschaft (ZfK) kommt nach dem Studium der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP für die Regierungsbildung im einwohnerstärksten Bundesland NRW zu dem Ergebnis, dass die heute ins Amt gekommene Landesregierung sich das Ziel gesetzt habe, private Unternehmen vor der Kommunalwirtschaft zu schützen.

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Bisher waren aus NRW nur gegenteilige Töne zu hören. Die SPD brachte noch im Dezember 2016 im Bundesrat eine Änderung zum Personenbeförderungsgesetz mit der Begründung ein, kommunale Verkehrsbetriebe müssten vor eigenwirtschaftlichen Anträgen privater Verkehrsunternehmen geschützt werden. Wir dürfen alle gespannt sein, was die neue NRW Landesregierung unter Armin Laschet unternimmt, um die Privaten zu schützen und zu stärken. „Die privaten bayerischen Busunternehmer und der LBO wünschen sich von der Bundesregierung und allen Landesregierungen für faire und gleiche Markt- und Wettbewerbsbedingungen zu sorgen“, so Frau Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger (Neu-Ulm), Präsidentin des Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO e. V.). Der LBO vertritt die Interessen von ca. 1.100 bayerischen privaten Omnibusunternehmen, die mit 17.000 Beschäftigten und 10.000 Bussen eine wichtige Säule des bayerischen öffentlichen Verkehrs darstellen.

Gerade im ÖPNV besteht akuter Handlungsbedarf. Es kann nicht weiter hingenommen werden, dass im gleichen Verkehrsraum kommunale Verkehrsbetriebe dauerhaft vor Wettbewerb geschützt werden, während die Bestandsverkehre privater Busunternehmen und die der Regionalbusunternehmen schranken- und grenzenlos europaweit ausgeschrieben werden. Durch diese unfairen und ungleichen Markt- und Wettbewerbsbedingungen sind bereits hunderte von privaten Busunternehmen auf der Strecke geblieben, so RA Horst Schilling, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des LBO.

 

Datum: 22.06.2017

Franz-Josef Grasmann einstimmig ins LBO-Präsidium gewählt

Franz-Josef Grasmann (66), Busunternehmer aus Hafenlohr, wurde in der Sitzung des Vorstandes des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) am 20.6.2017 in München in das Präsidium gewählt. Franz-Josef Grasmann ist bereits seit 1995 als Bezirksvorsitzender von Unterfranken Mitglied im LBO-Vorstand und vertritt dort die Interessen der rund 180 unterfränkischen Busunternehmer/Innen.

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Dem LBO-Präsidium gehören damit an:

Dr. Ing. Sandra Schnarrenberger, Neu-Ulm (Präsidentin)

Hans Baumann, München (Vizepräsident)

Hans Amberger, Rottenburg/Laaber (Vizepräsident)

Franz-Josef Grasmann, Hafenlohr (Schatzmeister)

Rechtsanwalt Horst Schilling, München (Geschäftsführendes Präsidialmitglied)

Seit 1946 bündelt und vertritt der LBO die Belange der rund 1.200 bayerischen Busunternehmen, die mit 17.000 Beschäftigten und 10.000 Bussen im Nah-, Schüler-, Fern- und Reisebusverkehr tätig sind.

 

Datum: 30.04.2017

Lohntarifverhandlungen für 15.000 Beschäftigte in bayerischen Busbetrieben ergebnislos abgebrochen - ver.di setzt auf Eskalation statt Einigung/Streiks nicht mehr ausgeschlossen

München. Nach fast vierstündiger Dauer ist die zweite Verhandlungsrunde über einen neuen Lohntarifvertrag für 15.000 Beschäftigte in den bayerischen Omnibusunternehmen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) heute ergebnislos abgebrochen worden.

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Trotz eines angemessenen Angebots des LBO scheint die Gewerkschaft ver.di auch weiterhin nicht an einer Einigung bei den Tarifverhandlungen interessiert zu sein. Die LBO-Verhandlungsdelegation hat ihr Angebot aus der ersten Verhandlungsrunde nochmal verbessert und zum 1.4.2017 eine Erhöhung von monatlich 75 Euro und in einer weiteren Stufe zum 1.10.2018 monatlich 30 Euro mehr angeboten. Dies entspricht einer Erhöhung der Fahrerlöhne von 4,9 bis 5,3 Prozent. ver.di hat das Angebot kategorisch abgelehnt, obwohl es deutlich über den Tarifabschlüssen im öffentlichen Dienst und bei der deutschen Bahn liegt.

ver.di verlangt von den privaten Busunternehmen eine nicht verhandlungsfähige Lohnerhöhung von über 20 Prozent in den nächsten 3 Jahren. Die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation im Nah- und Reiseverkehr
steht der gewerkschaftlichen Forderung objektiv entgegen. Die Sicherung der tarifgebundenen Arbeitsplätze in den privaten Busbetrieben und deren Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Verkehrsbetrieben, die schlechteren Tarifbedingungen unterliegen oder auf Leiharbeitnehmer zurückgreifen, spielen für ver.di in der laufenden Tarifauseinandersetzung offensichtlich keine Rolle mehr. Es drängt sich der Eindruck auf, dass ver.di die Tarifverhandlungen dazu instrumentalisiert, um die privaten Omnibusunternehmen im öffentlichen Personennahverkehr auszuschalten. Kommunale Verkehrsbetriebe sind in der Regel keinem Wettbewerb ausgesetzt, während die privaten Busunternehmen sich zunehmend europaweiten Ausschreibungsverfahren stellen müssen, und immer mehr Probleme haben, Kostensteigerungen gegenüber öffentlichen
und privaten Auftraggebern durchzusetzen.
In diesem Zusammenhang ist es besonders unverständlich, dass ver.di nun plötzlich versucht, den LBOTarifvertrag
zu diskreditieren und die aktuellen Tariflöhne in die Kategorie „Dumpinglöhne“ zu schieben.
Noch im Januar 2016 bescheinigte ver.di dem LBO-Tarifvertrag, dass mit diesem Lohn- und Sozialdumping
in Bayern verhindert werde.
Die bayerischen Löhne für Busfahrer liegen im deutschland- und europaweiten Vergleich schon jetzt auf Spitzenniveau. Ver.di gefährdet mit dieser Verleumdungskampagne nun die jahrzehntelange bewährte Tarifpartnerschaft und tausende noch tarifgebundene Arbeitsplätze im privaten bayerischen Omnibusgewerbe.
„Der LBO hofft weiterhin, dass die Tarifkommission von ver.di doch noch zur Vernunft kommt und ein vernünftiger Tarifabschluss zum 1. April 2017 vereinbart werden kann“, so LBO-Verhandlungsführer Nico Schoenecker.

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